Regensburg (RL). Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol 2026 lädt die Suchtberatung am Gesundheitsamt am Montag, 15. Juni 2026, von 10 bis 15 Uhr zu einem Infostand am Neupfarrplatz in Regensburg zum Thema Alkohol ein. Die bundesweite Aktionswoche Alkohol findet vom 13.-21.6. statt.
Am Infostand erhalten Interessierte Informationen rund um einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol sowie zu Risiken und Unterstützungsangeboten. Mit vertreten ist auch das HaLT-Projekt, welches sich der Alkoholprävention bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen widmet.
Die Aktion bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Informationsmaterial mitzunehmen und unkompliziert mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen. Ein Glücksrad mit kleinen Geschenken lädt zusätzlich zum Mitmachen ein. Termin: Montag, 15. Juni 2026 von 10 bis 15 Uhr am Neupfarrplatz, Regensburg
Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg hat sein Solarpotenzialkataster neu aufgelegt und macht damit den Einstieg in die Nutzung von Sonnenenergie für Bürgerinnen und Bürger noch einfacher.
Über die Internetseite www.landkreis-regensburg.de/sonnenchecker können Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohn- und Gewerbegebäuden schnell, kostenlos
und anbieterunabhängig prüfen, ob ihr Dach für Photovoltaik oder Solarthermie geeignet ist. Das Online-Angebot liefert in wenigen Minuten eine erste Einschätzung
zum Solarpotenzial des eigenen Gebäudes und unterstützt so bei den ersten Überlegungen für eine mögliche Solaranlage. Ergänzend dazu erklärt ein Video anschaulich
die einzelnen Schritte. So lässt sich das Instrument einfach und unkompliziert nutzen. Begleitet wird die Kampagne von Sonnie Sonnenchecker, einer sympathischen
Figur mit hohem Wiedererkennungswert, die auf das Angebot aufmerksam macht und dazu einlädt, den Online-Assistenten auszuprobieren. Mit dem Solarpotenzialkataster
bietet der Landkreis Regensburg eine praktische Orientierungshilfe für alle, die sich mit dem Thema Sonnenenergie beschäftigen. Wer eigenen Strom vom Dach nutzt,
kann langfristig Energiekosten senken und einen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Ziel der Kampagne ist es, Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg
zur eigenen Solarenergie zu unterstützen. Landrätin T. Schweiger betont:
"Mit der Neuauflage unseres Solarpotenzialkatasters schaffen wir einen einfachen
und kostenlosen Einstieg in die Nutzung von Sonnenenergie. Der Sonnenchecker zeigt schnell, welches Potenzial auf dem eigenen Dach vorhanden ist. Ich lade alle
ein, dieses Angebot des Landkreises zu nutzen." Julia Schönhärl, Energiebeauftragte des Landkreises Regensburg,
hebt den praktischen Nutzen hervor: "Viele Haushalte wünschen sich mehr Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. Sonnenstrom kann dabei helfen, die Stromkosten zu senken und die eigene Versorgung langfristig stabiler zu machen. Über die Website des Landratsamts stellen wir mit Video und Link zum Online-Assistenten ein hilfreiches Angebot dar, um eine eigene Anlage zu konfigurieren. Ein Balkonkraftwerk kann ein erster Schritt sein, um Sonnenstrom direkt zu nutzen." Der Landkreis Regensburg unterstützt mit "Dein Dach hat's drauf" das Angebot der Energieberatung der Energieagentur Regensburg e. V. und des VerbraucherService Bayern. Zusätzlich stehen Elektro- und Solar-Fachbetriebe als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Das Solarpotenzial des eigenen Gebäudes prüfen, Video ansehen und weitere Informationen erhalten: www.landkreis-regensburg.de/sonnenchecker
Regensburg (RL). Mit dem neuen Format "Talent & Match 2026" hat der Landkreis Regensburg gemeinsam mit der Universität Regensburg und der OTH Regensburg erstmals ein Job-Speeddating speziell für internationale Studierende und regionale Unternehmen durchgeführt und damit ein weiteres starkes Zeichen für die Fachkräftesicherung in der Region gesetzt. Die Veranstaltung fand am 1. Juni an der Universität Regensburg statt. Sie richtete sich gezielt an internationale Studierende und bot ihnen die Möglichkeit, direkt mit regionalen Unternehmen in Kontakt zu treten.
Insgesamt nahmen 5 Unternehmen aus der Region sowie circa 25 internationale Studierende der Universität Regensburg und der OTH Regensburg teil. Im Rahmen
eines strukturierten Job-Speeddatings führten die Teilnehmenden zahlreiche kurze persönliche Gespräche, in denen konkrete Perspektiven für
Praktika, Werkstudierendentätigkeiten und den Berufseinstieg ausgelotet wurden.
Das Format ermöglichte es den Unternehmen, in kurzer Zeit eine Vielzahl
qualifizierter Nachwuchskräfte kennenzulernen. Gleichzeitig erhielten die Studierenden wertvolle Einblicke in regionale Beschäftigungsmöglichkeiten und
konnten erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen. Internationale Studierende bringen neben einer hohen fachlichen Qualifikation auch
interkulturelle Kompetenzen, Innovationskraft und globale Perspektiven mit – Eigenschaften, die für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
"Die Gewinnung von Fachkräften ist eine zentrale Zukunftsaufgabe für unseren Lkr. und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Mit ,Talent & Match' bringen wir internationale Talente und regionale Unternehmen direkt zusammen. Das Job-Speeddating zeigt, wie erfolgreich dieses
Format ist: Es schafft Kontakte, eröffnet Perspektiven und unterstützt unsere Wirtschaft ganz konkret bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfs",
betonte Landrätin Tanja Schweiger.
Auch die Wirtschaftsförderung und das Regionalmanagement sehen in der Veranstaltung einen großen Mehrwert
für die Region: "Talent & Match bietet Unternehmen eine ideale Gelegenheit, frühzeitig qualifizierte internationale Nachwuchskräfte kennenzulernen und für den
Standort zu gewinnen. Das Format stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer regionalen Wirtschaft und zeigt, dass der Landkreis ein attraktiver und
zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort ist", erklärt Natascha Meier
von der Wirtschaftsförderung. Auch an der Universität Regensburg und der OTH Regensburg wird mit den Projekten iSTEPS (International
Student Employment and Progress Report) und OTH BRIDGE (Building Relations for International Degree-Seeking Students to German Employment) gezielt am
Studienerfolg sowie an der Vorbereitung internationaler Studierender auf den deutschen Arbeitsmarkt gearbeitet. Durch die enge Zusammenarbeit dieser
Projekte mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises konnte "Talent & Match" als wichtiger Baustein für den Übergang internationaler Absolventen in den
regionalen Arbeitsmarkt ins Leben gerufen werden.
Mit "Talent & Match" wird das bestehende Angebot zur Fachkräftesicherung nun gezielt um ein Format mit
Fokus auf internationale Talente erweitert. Durch die direkte Vernetzung wird nicht nur der Einstieg in den regionalen Arbeitsmarkt erleichtert, sondern
auch die langfristige Bindung qualifizierter Fachkräfte an die Region gefördert. Im Anschluss an das Speeddating nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit
zum weiteren Austausch in informeller Atmosphäre.
Hintergrundinformation:
Das Job-Speeddating ist eine der Maßnahmen im Rahmen des Kooperationsprojekts "Steigerung der Arbeitsmarktpotenziale von ,Stiller Reserve' und Geflüchteten"
des Regionalmanagements Landkreis Regensburg. Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
gefördert. Die Projekte iSTEPS (Universität Regensburg) und OTH BRIDGE (OTH Regensburg) werden im Rahmen des FIT-Programms (Förderung internationaler Talente
zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
gefördert.
: v.l.n.r. E. Schmid (Leitung des Int. Office der OTH Regensburg), M. Hastreiter (Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit), Prof.
Dr. S. Leist (Vizepräsidentin für Digitalisierung, Netzwerke und Transfer der Universität Regensburg), Prof. Dr. O. Steffens (Vizepräsident für
Forschung und Internationales der OTH Regensburg), N. Meier (Wirtschaftsförderung des Landkreises Regensburg), A. Bekbulatow (Career Service für
internationale Studierende, OTH BRIDGE, OTH Regensburg), M. Sedlmeier (Leitung des International Office der Universität Regensburg), C.
Trotzke (Projektkoordinatorin OTH BRIDGE, OTH Regensburg), J. Pineda (Projektkoordinatorin iSTEPS, Universität Regensburg), R. Weiß
(Sachgebietsleiter Wirtschaft und Regionalentwicklung des Lkr. Rgbg.). Foto: Marcus Dörner
Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit Niederbayern/Oberpfalz laden im Rahmen der Reihe "Mein Weg, meine Zukunft!" alle Interessierten zur Online-Veranstaltung "Wechseln oder Wiedereinsteigen mit Plan" am Mittwoch, den 10.06.2026 um 9 Uhr ein.
Die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agenturen für Arbeit Niederbayern/Oberpfalz laden im Rahmen der Reihe "Mein Weg, meine Zukunft!" alle Interessierten zur Online-Veranstaltung "Wechseln oder Wiedereinsteigen mit Plan" am Mittwoch, den 10.06.2026 um 9 Uhr ein. Erfahren Sie, wie Sie erste konkrete Schritte tun, wenn Sie sich beruflich verändern oder wieder einsteigen möchten. Referentin Eva Kurze, Berufsberaterin für Erwachsene im Landkreis Cham bei der Agentur für Arbeit Schwandorf, informiert über Erfolgsfaktoren und Strategien, die zu einem guten Gelingen beitragen können. Eine Anmeldung ist möglich unter:
https://eveeno.com/Wiedereinsteigen. Die Teilnahme ist kostenfrei und bequem von zu Hause aus möglich. Nach der Anmeldung erhalten Sie zunächst eine Bestätigung und etwa ein bis zwei Tage vor der Veranstaltung den Einwahllink. Bis zum Jahresende finden weitere interessante Online-Vorträge aus der Veranstaltungsreihe "Mein Weg, meine Zukunft!" zu Ihrer Unterstützung bei Vereinbarkeit von Familie und Beruf, beim Wiedereinstieg, sowie der beruflichen Karriere statt. Auf der Veranstaltungsdatenbank der Agentur für Arbeit können Sie sich über alle digitalen und Präsenzveranstaltungen der Arbeitsagenturen informieren: www.arbeitsagentur.de.
Regensburg (RL). Ob Schildkröte, Papagei oder Schlange – wer besonders geschützte Tiere hält, sollte sich frühzeitig über die geltenden artenschutzrechtlichen Vorgaben informieren. Darauf weist das Landratsamt Regensburg hin.
Bereits seit Inkrafttreten der Bundesartenschutzverordnung im Jahr 1989 besteht für zahlreiche besonders geschützte Tierarten eine gesetzliche Meldepflicht bei der unteren Naturschutzbehörde. Betroffen sind unter anderem viele Papageien- und Sitticharten, Greifvögel, Schildkröten, Schlangen, Echsen sowie verschiedene Säugetierarten. Die Meldung muss spätestens innerhalb einer Woche nach dem Erwerb, der Abgabe, dem Tod oder der Nachzucht eines Tieres erfolgen. Ziel der Regelung ist es, bedrohte Arten besser zu schützen und den illegalen Handel mit Wildtieren oder daraus gewonnenen Erzeugnissen einzudämmen. Damit die Anzeige vollständig bearbeitet werden kann, sind insbesondere Angaben zur Tierart, zur Anzahl der Tiere, zur Herkunft, zum Standort der Haltung sowie zum Erwerbs- oder Abgabedatum erforderlich. Soweit vorgeschrieben, müssen außerdem Angaben zur Kennzeichnung – beispielsweise Ringnummern oder Mikrochipnummern– gemacht werden. Das
Landratsamt empfiehlt daher, beim Kauf stets auf vollständige Herkunftsnachweise und Unterlagen zu achten und diese sorgfältig aufzubewahren. Die Meldung ist bei der für den jeweiligen Wohnort zuständigen unteren Naturschutzbehörde vorzunehmen. Wer seiner Meldepflicht nicht nachkommt oder unvollständige Angaben macht, handelt ordnungswidrig und muss gegebenenfalls mit einem Bußgeld rechnen. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, sich bereits vor der Anschaffung eines geschützten Tieres über die geltenden rechtlichen Anforderungen zu informieren. Weitere Informationen sowie die erforderlichen Formulare erhalten Interessierte bei der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Regensburg. Bei Fragen zu streng bzw. besonders geschützten Arten steht die untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Regensburg zur Verfügung: Telefon: 0941/4009-199 oder 0941/4009-325; E-Mail: rechtsfragen.naturschutz@ landratsamt-regensburg.de.
Regensburg (RL). Zum 1. Juni 2026 wechselt die Funktion des Kreisfeuerwehrarztes im Landkreis Regensburg: Nach mehr als sechs Jahren im Amt verabschiedet sich Dr. Christoph Plank, gleichzeitig übernimmt mit Dr. Klaus Heißner ein erfahrener Notfall- und Intensivmediziner die verantwortungsvolle Aufgabe.
"Mit Dr. Klaus Heißner konnten wir einen äußerst erfahrenen und engagierten Mediziner und Feuerwehrkameraden als neuen Kreisfeuerwehrarzt gewinnen.
Gleichzeitig danke ich Dr. Christoph Plank für seinen langjährigen und engagierten Einsatz für unsere Feuerwehren im Landkreis Regensburg", so die Landrätin.
Der neue Feuerwehrarzt Dr. Klaus Heißner, Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie und Onkologie, verfügt über langjährige Erfahrung in der
Notfall- und Intensivmedizin. Er besitzt die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und spezielle Intensivmedizin sowie weitere Qualifikationen als Leitender Notarzt
und für Intensivtransporte. Zudem ist er als Ärztlicher Berater am Bayerischen Zentrum für Besondere Einsatzlagen tätig.
Seit dem Jahr 2011 war Dr. Heißner
als Notarzt an mehr als 20 Standorten in Bayern im Einsatz und bringt damit umfassende praktische Erfahrung in den Bereichen Rettungsdienst und Gefahrenabwehr mit.
Seine enge Verbindung zur Feuerwehr entstand nach einem gemeinsamen Notarzteinsatz mit der Feuerwehr Lappersdorf. 2022 trat er als Quereinsteiger der
Freiwilligen Feuerwehr Lappersdorf bei und engagiert sich dort seither aktiv in mehreren Fachgruppen, unter anderem in den Bereichen Erste Hilfe, Atemschutz
und Absturzsicherung. Auch privat ist die Begeisterung für die Feuerwehr längst angekommen: Seine beiden Töchter würden ihren Vater am liebsten bereits zu
jeder Übung begleiten.
"Für das entgegengebrachte Vertrauen der Landrätin und der Landkreisführung bin ich sehr dankbar und freue mich darauf, die Aufgabe
als Feuerwehrarzt auf den von Dr. Plank hervorragend aufgebauten Strukturen weiterzuführen", unterstreicht Dr. Klaus Heißner. Bei Feuerwehreinsätzen müssen in
vielen Fällen verletzte oder verunfallte Menschen bis zur Übergabe an den Rettungsdienst professionell betreut werden. "Die dabei getroffenen Maßnahmen können
Leben retten und Folgeschäden reduzieren", so Dr. Klaus Heißner. Daher bleiben die qualitativ hochwertige Erste-Hilfe-Ausbildung und insbesondere die
regelmäßige theoretische und praktische Aktualisierung der Fähigkeiten aller Einsatzkräfte ein zentrales Anliegen der Landkreisführung, verantwortet durch
den Kreisfeuerwehrarzt. Hierfür wurden in den vergangenen Jahren etablierte Ausbildungsstrukturen sowie ein engagiertes Team aus Ärzten, Notfallsanitätern
und Einsatzkräften der Hilfsorganisationen aufgebaut.
Hervorzuheben sind bei der professionalisierten Ersten Hilfe die Einsatzkräfte der Feuerwehren im
Landkreis selbst. Alle Kameraden und Kameradinnen arbeiten ehrenamtlich, häufig zu ungünstigen Zeiten und mitunter unter hoher physischer sowie psychischer
Belastung. Trotz intensiver Ausbildung und klarer Standards besteht ein erhöhtes Unfallrisiko für die Einsatzkräfte selbst. Deshalb werden die
Feuerwehrdienstleistenden weiterhin so ausgebildet, dass sie sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes medizinisch bestmöglich selbst versorgen können.
Der Landkreis misst der Fürsorge für die Einsatzkräfte große Bedeutung bei. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bildet der Landkreis unter dem
zukünftigen Kreisfeuerwehrarzt Dr. Klaus Heißner weiterhin engagierte Kameraden
zum Feuerwehrsanitäter aus. In den vom Landesfeuerwehrverband vorgeschriebenen 80 Unterrichtseinheiten werden die Kameradinnen und Kameraden in Theorie und Praxis
über körperliche Grundlagen, Schädigungen und deren Behandlung und insbesondere auch das Vorgehen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen geschult.
"Neben den zentralen Bausteinen aus unter anderem Rettungstechniken,
Blutstillung und Reanimation legen wir einen besonderen Fokus auf eine professionalisierte und
empathische Betreuung am Einsatzort", so Dr. Klaus Heißner.
2025 wurde das Pilotprojekt "CPR-Teams der Feuerwehren im Landkreis Regensburg" in den
Regelbetrieb überführt. Es handelt sich um eine Kooperation mit den Freiwilligen Feuerwehren, dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung,
der Integrierten Leitstelle und dem Rettungsdienst. Bei besonders schwerwiegenden Alarmierungen, wie bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand, werden zur
Überbrückung der Zeit bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen CPR-Teams der Feuerwehren im Landkreis Regensburg alarmiert und übernehmen
lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen inklusive Defibrillation. "Wenn bei einem Kreislaufstillstand jede Minute zählt, braucht es besondere Übung,
um besonnen und gleichzeitig strukturiert zu helfen", so Dr. Klaus Heißner. Die Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung insbesondere von praktischen
Fähigkeiten runden das Aufgabenspektrum des Feuerwehrarztes vom Landkreis ab. Die direkte Alarmierung als Fachberater an Einsatzstellen im Landkreis
hingegen nimmt nur einen geringen Anteil der Arbeit des KFA in Anspruch.
"Der Kreisfeuerwehrarzt ist in den immer komplexer werdenden Strukturen und
Einsatzgeschehen in unserem Landkreis als Bindeglied zwischen den verschiedenen Rettungskräften und dem Zweckverband unverzichtbar geworden", so Kreisbrandrat
Johann Bornschlegl.
Feuerwehrarzt Dr. Christoph Plank verabschiedet sich zum 31. Mai 2026
Nach mehr als sechs Jahren endet die Amtszeit von Dr. Christoph Plank als Feuerwehrarzt des Landkreises Regensburg. Seit Februar 2020 begleitete er die
Feuerwehren insbesondere im Bereich der medizinischen Ausbildung und Betreuung. Rückblickend beschreibt Dr. Plank seine Amtszeit als Phase der
"gezielten Professionalisierung und strukturellen Weiterentwicklung". Ein Schwerpunkt lag auf der Einführung einheitlicher Qualitätsstandards in der
medizinischen Ausbildung sowie auf einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Hilfsorganisationen und dem Zweckverband für Rettungsdienst
und Feuerwehralarmierung (ZRF). Geprägt war seine Amtszeit anfangs durch die Corona-Pandemie. Neben der medizinischen Beratung vieler Einsatzkräfte galt es
insbesondere, den Übungsbetrieb der Feuerwehren unter sicheren Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Besonders schätzt Dr. Plank den starken Gemeinschaftsgeist und die
hohe Professionalität der Feuerwehren im Landkreis: "Die Mischung aus engagiertem Ehrenamt, moderner Ausbildung und großem Zusammenhalt zeichnet die Wehren im
Landkreis aus." Zufrieden blickt er vor allem auf die nachhaltige Weiterentwicklung der Ausbildungsstrukturen zurück. Viele Fortschritte seien nur durch die
enge Zusammenarbeit mit dem gesamten Ausbilderteam möglich gewesen. Seinem Nachfolger und allen Einsatzkräften gibt Dr. Plank mit auf den Weg: "Bewahrt euch den
starken Zusammenhalt und die Professionalität, bleibt offen für Neues und habt den Mut, eigene Akzente zu setzen." "Die medizinische Aus- und Weiterbildung ist
ein wichtiger Bestandteil unserer Feuerwehrarbeit. Ich freue mich, dass diese Aufgabe auch künftig mit hoher fachlicher Kompetenz und großem Engagement fortgeführt
wird. Gleichzeitig danke ich Dr. Christoph Plank herzlich für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren", so Kreisbrandrat Johann
Bornschlegl.
Dr. Klaus Heißner ist ab 1. Juni 2026 neuer Kreisfeuerwehrarzt des Landkreises Regensburg: (v.l.) Kreisbrandrat Johann Bornschlegl, Dr. Klaus
Heißner, Kreisfeuerwehrarzt des Landkreises Regensburg, Landrätin Tanja Schweiger sowie Kreisbrandinspektor Wilfried Hausler. Foto: Marcus Dörner
Regensburg (RL). Die Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz bietet auch in den kommenden Wochen wieder Beratungstermine im Landratsamt (Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg) an.
Die Beratungen finden jeweils von 9 bis 15 Uhr statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig, und zwar telefonisch unter 0941 9100-2152 oder per E-Mail an beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de.
Die nächsten Termine sind:
Dienstag, 23.6.26 (Raum 0.151)
Montag, 20.7.26(Raum 0.151)
Erstberatung zu div. Themen
Beraterin Sabine Melzl von der Bezirks-Sozialverwaltung bietet neutrale und kostenlose Erstberatungen (k. Rechtsberatung, k. Vorab-Berechnung)
an:
Finanzierung von stationärer Hilfe zur Pflege + zur Pflege
Eingliederungshilfe für beh. Menschen
Antragstellung
Unterhaltspflicht (Allg., k. Berechn.)