Regensburg (RL). Die Pubertät ist eine spannende, oft herausfordernde Zeit für Familien. Der Elternabend "Über Sexualität sprechen …" am Dienstag, 23. Juni 2026, von 19.30 bis 21.00 Uhr im Pfarrheim St. Petrus in Wörth a. d. Donau informiert Eltern und Interessierte und bietet Gelegenheit zum Austausch.
Mit dem Ende der Grundschulzeit und dem Beginn der weiterführenden Schule beginnt ein neuer Entwicklungsabschnitt. Die Pubertät klopft an die Tür – es werden körperliche und seelische Veränderungen auf die Heranwachsenden zukommen. Diese Zeit kann bei Erwachsenen Fragen und Unsicherheiten aufwerfen. Wie begleite ich mein Kind in seiner individuellen Entwicklung, mit seinen Fragen und Bedürfnissen sowie im Umgang mit der stark sexualisierten Medienwelt? Wie können Erwachsene an Sicherheit gewinnen und Kindern diese mit auf den Weg geben? Referentin ist Diplom Sozialpädagogin Stefanie Aumer, Schwangerschaftsberaterin und Sexualpädagogin des Gesundheitsamtes Regensburgs. Dieser Abend bietet neben Informationen Gelegenheit, Situationen aus dem Erziehungsalltag zu beleuchten.
Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte. Eine Anmeldung ist bis 19.06.2026 möglich. Veranstalter sind das Gesundheitsamt, Staatliches Landratsamt Regensburg, und der Familien stützpunkt Wörth.Wald in Kooperation mit der Kolpingfamilie Wörth.
Anmeldung:
Ina Biedermann-Schmid, Interkommunaler Familienstützpunkt örth a.d.Donau, Gem. Brennberg, Gem. Wiesent,
Tel. 015158579830, Mail: familienstuetz punkt@vg-woerth-brennberg.de.
Kontakt und Information:
Stefanie Aumer, Landratsamt – Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen, Gesundheitsamt für Stadt und Lkr. Rgbg.,
Telefon: 0941 4009-193, Mail: schwangerenberatung@lra-regensburg.de.
Regensburg (RL). Im Zuge des Neubaus der Kreisstraße R 30 zwischen Poign und Köfering wird nördlich von Köfering an der Einmündung zur Staatsstraße 2615 (B 15 alt) eine Ampelanlage errichtet.
Die neue Lichtsignalanlage soll mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der R 30 zwischen Thalmassing und Köfering Ende September 2026 in Betrieb genommen werden. Zur Vorbereitung der Ampelanlage beginnen am Montag, 15. Juni 2026, die erforderlichen Tiefbauarbeiten. Diese werden voraussichtlich bis 26. Juni 2026 andauern. Während der Bauzeit ist
im Bereich der Kreuzung sowie entlang des kombinierten Geh- und Radwegs zwischen Köfering und Regensburg mit geringfügigen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen gebeten. Die Bauarbeiten werden von der Firma Brendel Bau GmbH aus Regensburg ausgeführt.
Regensburg (RL). Die Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz bietet auch in den kommenden Wochen wieder Beratungstermine im Landratsamt (Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg) an.
Die Beratungen finden jeweils von 9 bis 15 Uhr statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig, und zwar telefonisch unter 0941 9100-2152 oder per E-Mail an beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de.
Die nächsten Termine sind:
Dienstag, 23.6.26 (Raum 0.151)
Montag, 20.7.26(Raum 0.151)
Erstberatung zu div. Themen
Beraterin Sabine Melzl von der Bezirks-Sozialverwaltung bietet neutrale und kostenlose Erstberatungen (k. Rechtsberatung, k. Vorab-Berechnung)
an:
Finanzierung von stationärer Hilfe zur Pflege + zur Pflege
Eingliederungshilfe für beh. Menschen
Antragstellung
Unterhaltspflicht (Allg., k. Berechn.)

Drei engagierte Mitarbeiterinnen der Caritas Kelheim haben am 21.05.2026 ihre Ausbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft mit der Basisweiterbildung Pflegedienstleitung in der Katholischen Akademie Regensburg erfolgreich abgeschlossen. Damit stärken sie zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten sowie zum professionellen Standard unseres ambulanten Pflegedienstes die Qualität der Versorgungsleistungen.
Damit tragen Frau Kopfmüller als Leiterin der Caritas Tagespflege Kelheim sowie Frau Sill als stellvertretende Pflegedienstleitung und Frau Ibatulin als Pflegefachkraft der Sozialstation Abensberg wesentlich zur Qualität, Sicherheit und persönlichen Zuwendung in der pflegerischen Versorgung unserer Klientinnen und Klienten bei. "Der Abschluss der drei Kolleginnen stärkt unsere Kompetenzen in der Pflegedienstleitung und unterstreicht unser Engagement für eine wohnortnahe, vertrauensvolle und fachlich hochwertige ambulante Pflege",
betont Tina Rosenhammer Geschäftsführerin Caritas-Seniorendienste gGmbH im Lkr. Kelheim. "Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in einem starken Team." Der Caritasverband Kelheim e.V. betreibt unter der Caritas-Seniorendienste gGmbH einen ambulanten Pflegedienst mit dem Ziel, Menschen in ihrer häuslichen Umgebung bestmöglich zu versorgen und Lebensqualität zu erhalten. Wir setzen auf qualifiziertes Personal, kontinuierliche Fort- und Weiterbildung sowie eine ganzheitliche, individuelle Pflege.
von links: Olga Ibatulin, Corina Sill, Antonia Kopfmüller, Tina Rosenhammer, Fotograf: Franz Kopfmüller
Regensburg (RL). Der HaLT-Standort Regensburg zieht eine positive Bilanz zum Projektjahr 2025. Im Rahmen des bundesweiten Alkoholpräventionsprogramms "HaLT – Hart am Limit" konnten erneut zahlreiche Maßnahmen der selektiven, indizierten und strukturellen Prävention umgesetzt werden.
Seit 2008 ist das Staatliche Landratsamt Regensburg, Gesundheitsamt des Landkreises und der Stadt Regensburg, zertifizierter HaLT-Projektträger. Das Projekt verbindet reaktive Hilfen nach akuten Alkoholintoxikationen mit proaktiven Angeboten der Prävention, Information und Vernetzung. Im Jahr 2025 wurden in Regensburg insgesamt 18 Jugendliche und deren Erziehungsberechtigte im Rahmen von Klinikinterventionen und über weitere Zugangswege erreicht, beraten und unterstützt. Die Vermittlungen erfolgten insbesondere über die Klinik St. Hedwig, das Kinderuniklinikum Ostbayern (KUNO) sowie die Jugendhilfe im Strafverfahren.
Der KlarSicht-Koffer vermittelt verschiedene Mitmach-Stationen Informationen über Alkohol. Foto: Cimen-Schindler/LRA Rgbg.Darüber hinaus wurden vier Familien im Nachgang an einen alkoholindizierten Krankenhausaufenthalt des Jugendlichen
auf deren eigene Initiative hin begleitet. Ergänzend daran wurde der interaktive Risiko-Check-Workshop mit sechs einzelnen Jugendlichen und zwei Gruppen durchgeführt.
Neben den Sofortinterventionen im Krankenhaus wurden am Standort Regensburg im Jahr 2025 insgesamt 48 Präventionsveranstaltungen durchgeführt. Hierzu zählen Besuche an Schulen mit
dem KlarSicht-Koffer des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), mit dem Schülerinnen und Schüler bei fünf Mitmach-Stationen Wissen über Alkohol- und Tabakkonsum vermittelt
wird, sowie grundsätzliche Alkoholpräventionsangebote für die Jahrgangsstufen 7 und 8. Die Angebote dienen der altersgerechten Wissensvermittlung, der Reflexion des eigenen Verhaltens
sowie der Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol.
Angebote für Eltern und Fachkräfte
Das pädagogische Theaterstück "Am Limit" des Chapeau Claque Theaters Bamberg wurde 2025 insgesamt an vier Schulen in Stadt und Landkreis Regensburg gezeigt. Darüber hinaus fand im
Herbst 2025 der Elternkurs "Hilfe, mein Kind pubertiert" statt. Zusätzlich wurden drei Online-Elternabende mit dem Schwerpunktthema Alkohol durchgeführt. Ein weiterer Fokus lag auf der Fortbildung von Fachkräften. Im Rahmen der Suchtprävention wurden Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren angeboten, darunter "MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen" sowie eine "Train-the-Trainer"-Ausbildung für den KlarSicht-Koffer. Ziel dieser Angebote ist es, Fachkräfte in der Arbeit mit Jugendlichen fachlich zu stärken und präventive Kompetenzen weiter auszubauen.
"Am Limit" heißt das pädagogische Theaterstück des Chapeau Claque Theaters Bamberg. Foto: Rischka/LRA RegensburgBei Gesundheitstagen vor Ort
Auch die Öffentlichkeitsarbeit war im Jahr 2025 ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit. Der Standort Regensburg beteiligte sich unter anderem am Gesundheitstag des Landratsamtes
Regensburg, am Gesundheitstag der Stadt Regensburg sowie am Gesundheitstag der Maschinenfabrik Reinhausen. Informationsstände und Mitmachaktionen boten Gelegenheit zur Sensibilisierung und
zum Austausch mit der Öffentlichkeit. Zahlreiche Kooperationspartner aus den Bereichen Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Schule und Beratung arbeiteten bei der Umsetzung des HaLT-Projektes
in Regensburg mit dem Gesundheitsamt zusammen. Für das Jahr 2026 ist die Weiterentwicklung des Präventionsangebots vorgesehen sowie die Aufrechterhaltung des bestehenden Angebotes.
Infos zu HaLT in Regensburg über:
Suchtberatung und -prävention beim Staatlichen Landratsamt Regensburg, Gesundheitsamt des Landkreises und der Stadt Regensburg, Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg, Telefon 0941 4009-763
oder -0941 4009-752, E-Mail: sozialdienst@landratsamt-regensburg.de, Ansprechpartnerinnen: Fanny Rischka, Sozialpädagogin B.A. sowie Mehtap Cimen Schindler, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)