Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg ist für seine Servicequalität und seinen digitalen Auftritt ausgezeichnet worden. Verliehen wurde das Siegel "Service Champion" von DISQTrust, einer Marke des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Das Institut bewertet seit vielen Jahren Organisationen und Institutionen in Deutschland anhand objektiver, transparenter und vergleichbarer Kriterien.
Der Landkreis Regensburg überzeugte insbesondere in den Bereichen Kundenservice, Web-Auftritt, Online-Service-Elemente sowie durch eine hohe
Weiterempfehlungsrate. Bewertet wurden unter anderem die Erreichbarkeit und Servicequalität der Verwaltung, die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit der
Internetpräsenz, die Nutzerfreundlichkeit digitaler Angebote sowie die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Siegel unterstreicht der Landkreis
Regensburg seinen Anspruch an Qualität und Bürgernähe.
"Wir sind Service Champion, weil wir für gute Erreichbarkeit, einen freundlichen Kundenservice,
einen klaren Web-Auftritt und digitale Services stehen, die einfach funktionieren. Die hohe Weiterempfehlungsrate zeigt: Service – geht gut bei uns", so
Landrätin Tanja Schweiger. Auch Geschäftsleiter Maximilian Sedlmaier freut sich über die Auszeichnung, "denn sie ist eine Bestätigung für das Engagement
unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Landkreis Regensburg serviceorientiert, transparent und zukunftsfähig aufzustellen – sowohl digital als auch
im persönlichen Kontakt." Beide sind sich einig: "Moderne Verwaltung zeigt sich dort, wo Angebote verständlich sind und im Alltag wirklich helfen".
Analyse bestätigt hohes Serviceniveau und überzeugenden digitalen Auftritt
Die Bewertung macht deutlich, dass der Lkr. Rgbg. insgesamt ein hohes Serviceniveau bietet. Besonders der digitale Bereich spielt dabei eine zentrale
Rolle und trägt maßgeblich dazu bei, Verwaltung modern, transparent und bürgernah zu gestalten. Konkret zeigt sich das am Internetauftritt des Landkreises
Regensburg: "Die Website überzeugt durch eine klare Struktur, verständlich aufbereitete Inhalte und eine hohe Informationsqualität. Bürgerinnen und Bürger
finden dort schnell Orientierung
zu Zuständigkeiten, Dienstleistungen, Ansprechpartnern und aktuellen Themen. Der Web-Auftritt schafft Vertrauen, gibt Sicherheit und unterstützt eine offene und transparente Kommunikation zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit", so das Ergebnis der Analyse.
Nutzerfreundliche Online-Services
Auch die Online-Angebote des Landkreises Regensburg haben im Rahmen der Analyse überzeugt: "Wichtige Informationen sind leicht auffindbar, digitale Abläufe
klar aufgebaut und die Navigation ist intuitiv. So können Anliegen einfach, effizient und zeitsparend erledigt werden – ein wichtiger Beitrag zu einer bürgernahen
und zeitgemäßen Verwaltung", findet das Institut.
Landrätin Tanja Schweiger und Geschäftsleiter Maximilian Sedlmaier freuen sich über die Auszeichnung des Landkreises Regensburg mit dem Siegel
"Service Champion". Foto: Christina MassiGute Erreichbarkeit und bürgerorientierte Kommunikation
Positiv bewertet wurde zudem die gut strukturierte und klar sichtbare Kontaktmöglichkeit des Landkreis Regensburgs: "Die gute Erreichbarkeit und der
lösungsorientierte Umgang mit Anliegen zeigen den Anspruch, Bürgerinnen und Bürger zuverlässig, transparent und serviceorientiert zu unterstützen",
so das Ergebnis der Bewertung. Für Feedback oder Kritik wenden Sie sich bitte an webmaster@landratsamt-regensburg.de.
Regensburg (RL). Lena Sicheneder, hauptamtliche Fachreferentin für E-Government und Digitalisierung an der Bayerischen Verwaltungsschule, hospitierte kürzlich im Landratsamt Regensburg im Sachgebiet Digitalisierung. Ziel der Hospitation war es, sich über aktuelle Entwicklungen und Praxisbeispiele aus den Bereichen E-Government, Onlinezugangsgesetz (OZG), Dokumentenmanagement und Prozessmanagement zu informieren.
Während ihres Besuchs tauschte sich Sicheneder intensiv mit Alexander Völkl, Sachgebietsleiter Digitalisierung, und seinem Team aus. Völkl ist seit über 20 Jahren nebenamtlicher Dozent an der Bayerischen Verwaltungsschule. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, Nachwuchskräften in der Verwaltung eine praxisnahe und hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Entsprechend groß war die Freude im Team über den fachlichen Austausch. Der Landkreis Regensburg zählt im Bereich E-Government, insbesondere bei digitalen Online-Angeboten, zu den führenden Kommunen in Bayern. Aus diesem Grund entschied sich Sicheneder ganz bewusst für eine Hospitation im Landratsamt Regensburg. Im Rahmen der Hospitation erhielt Sicheneder einen umfassenden Einblick in die Arbeitsweise des E-Government-Bereichs. Im Mittelpunkt standen dabei die täglichen Arbeitsprozesse, der Einsatz von
Low-Code-Software sowie verschiedene digitale Werkzeuge. Patrick Hein, Teamleiter IT, stellte beispielhaft einen RPA-Prozess (Robotic Process Automation) im Bereich Wohngeld vor. Zudem diskutierte Frau Sicheneder mit den OZG- und Prozessexpertinnen Elisabeth Frank und Nicole Goltz aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungsansätze. Alexander Völkl erläuterte darüber hinaus eingesetzte Systeme zur Effizienzsteigerung, unter anderem das Dokumentenmanagementsystem komXwork mit integrierten Workflows. Landrätin Tanja Schweiger betonte die Bedeutung des Praxisbezugs in der Ausbildung: "Eine hochwertige Qualifizierung von Nachwuchskräften gelingt nur, wenn Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft sind. Der Landkreis Regensburg bringt seine Erfahrungen in der Digitalisierung deshalb sehr gerne aktiv in die Aus- und Fortbildung ein."
v.l.n.r. Elisabeth Frank (Mitarbeiterin Sachgebiet Digitalisierung), Alexander Völkl (Sachgebietsleiter Digitalisierung), Lena Sicheneder
(hauptamtliche Fachreferentin für E-Government und Digitalisierung an der Bayerischen Verwaltungsschule), Harald Hillebrand (Abteilungsleiter
Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung), Nicole Goltz (Mitarbeiterin Sachgebiet Digitalisierung) Foto: Beate Geier
Regensburg (RL). Der Landkreis Regensburg geht bei der digitalen Transformation der Verwaltung neue Wege. Mit dem Projekt "Mindshift@Verwaltung", das in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) umgesetzt wurde, positioniert sich der Landkreis als innovativer Vorreiter für einen verantwortungsvollen, praxisnahen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Dienst.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, wie digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen die tägliche Verwaltungsarbeit sinnvoll unterstützen können – ohne den Menschen aus der Verantwortung zu nehmen. Entwickelt und begleitet wurde "Mindshift@Verwaltung" von einer Studierendengruppe des interdisziplinären Studiengangs "International Relations and Management (B.A.)" der OTH Regensburg, unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Julia Hartmann. Beteiligt waren Johannes Pindl, Kim Oetjen, Ujjwal Jaiswal, Uchenna Herbert, Alessandro Hufmann und aus dem Landratsamt Harald Hillebrand und Markus Becker.
Klare Signale aus der Verwaltung
Eine anonyme Mitarbeiterumfrage, an der sich Beschäftigte aus unterschiedlichen Fachbereichen des Landratsamtes beteiligten, lieferte wichtige
Erkenntnisse: Die Offenheit gegenüber digitalen Lösungen und KI ist hoch. Deutlich wurde der Bedarf an Sicherheit im Umgang mit neuen Technologien,
Datenschutz und ethischen Fragestellungen.
Landrätin Tanja Schweiger unterstreicht die strategische Bedeutung des Projekts: "Der Landkreis Regensburg versteht Digitalisierung als Chance, unsere Verwaltung leistungsfähiger, bürgernäher und zukunftssicher aufzustellen. ‚Mindshift@Verwaltung' zeigt, dass Innovation und Verantwortung "
zusammengehören. Wir wollen unsere Mitarbeitenden befähigen und ihnen Sicherheit geben – denn gute Verwaltung bleibt immer menschlich.
Wissenschaft und Praxis Hand in Hand
Prof. Julia Hartmann von der OTH Regensburg hebt den Modellcharakter der Zusammenarbeit hervor: "Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Verwaltung und
Hochschule voneinander profitieren können. Die Ergebnisse machen deutlich, dass erfolgreiche Digitalisierung weniger eine technische als eine kulturelle
Frage ist. Entscheidend sind Transparenz, Qualifizierung und Vertrauen – dann kann KI als unterstützendes Werkzeug eingesetzt werden."
Vorbild für andere Kommunen
Mit "Mindshift@Verwaltung" verfolgt der Landkreis Regensburg einen ganzheitlichen Ansatz, der Organisationsentwicklung, Führungskultur und
Technologie zusammenführt. "Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in konkrete Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit ein, beispielsweise
für gezielte Schulungskonzepte", so Harald Hillebrand, Abteilungsleiter Digitalisierung am Landratsamt Regensburg.
Der Landkreis Regensburg setzt damit ein klares Signal: Moderne Verwaltung braucht Innovation, aber ebenso Haltung, Verantwortung und den Menschen im Mittelpunkt.
(v.l.n.r.): Petra Grimm (Sachgebietsleiterin Kreisfinanzverwaltung), Alexander Völkl (Sachgebietsleiter Digitalisierung), Kim Oetjen, Johannes Pindl,
Herbert Uchenna, Alessandro Hufmann (Studierende der OTH), Markus Becker (Digitalisierungskoordinator), Günter Steiner (Sachgebietsleiter
Informations- und Kommunikationstechnik), Harald Hillebrand (Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Digitalisierung) und Landrätin, Tanja Schweiger.
Foto: Christina Massi.
