Regensburg (RL). Am Montag, den 18. Mai 2026, veranstalten der Seniorenbeirat der Stadt Regensburg und das Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" den Seniorennachmittag auf der Maidult.
Eingeladen sind alle Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis und der Stadt Regensburg. Vertreter des Landratsamtes sowie der Stadt Regensburg haben ihr Kommen zugesagt. Getreu dem Motto "Stadt und Land – Hand in Hand" findet der traditionell von Stadt und Landkreis Regensburg organisierte Seniorennachmittag auf der Maidult statt. Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr und endet circa um 17.00 Uhr. Der Fassanstich wird gegen 14.00 Uhr erfolgen. Im Hahn-Festzelt gelten in diesem Zeitraum folgende Sonderpreise, inklusive Bedienungsgeld: 1 Maß Bier, Radler oder alkoholfreies Bier 9,50 Euro, Großes ½ Hendl mit Semmel 9,50 Euro, Bergkasspatzn mit Röstzwiebeln und Salat 9,50 Euro sowie 6 Schweinswürstl mit Kraut und Semmel 9,50 Euro. Eine weitere Auswahl an Speisen und Getränken finden Sie in der Speisekarte.
Für die musikalische Unterhaltung ab 13.30 Uhr sorgt das "Letters Trio"
Auch in diesem Jahr fährt wieder ein kostenloser Sonderbus um 12.30 Uhr vom Hauptbahnhof Süd/ Arcaden bis zum Dultplatz mit folgenden
Zusteigemöglichkeiten: Hauptbahnhof B5, Dachauplatz – Museum, Wöhrdstraße – Jugendherberge, Weichs – Donaueinkaufszentrum. Endstation ist die Haltestelle
Walhalla Bockerl. Die Rückfahrt ist um 16.30 Uhr ab Walhalla Bockerl mit denselben Haltestellen wie bei der Hinfahrt.
Auskünfte und Tischreservierung:
Für den Landkreis bei Saskia García Jociles, Telefon 0941 4009-531, oder Daniel Wend, Telefon 0941 4009-268 sowie per
E-Mail an hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de.Für die Stadt Regensburg bei Dagmar Büchl per E-Mail an buechl@r-kom.net.
Regensburg (RL). Ab Donnerstag, 7. Mai 2026, ist die Kfz-Zulassungsstelle wieder uneingeschränkt für den Parteiverkehr geöffnet. Nach Abschluss der Umstrukturierungsmaßnahmen können Bürger künftig an allen Öffnungstagen – auch am Donnerstagnachmittag – ohne vorherige Terminvereinbarung vorsprechen und eine Aufrufnummer ziehen.
Die Zulassungsstelle ist montags bis freitags 7.30 - 11.30 Uhr, montags bis mittwochs 13 bis 15.00 Uhr sowie donnerstags bis 17.00 Uhr geöffnet. Vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen, da Anliegen in der Regel schneller bearbeitet werden können. Unabhängig davon können Bürger während der Öffnungszeiten jederzeit zur Zulassungsstelle kommen
und im Eingangsbereich eine Aufrufnummer ziehen. Sobald eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter frei ist, erfolgt der Aufruf und die Bedienung an einem der Schalter. Telefonisch ist die Kfz-Zulassungsstelle unter den Nummern 0941 4009-390 und 0941 4009-392 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.landkreis-regensburg.de, Bereich Bürgerservice – Kfz-Zulassungsstelle.
Regensburg (RL). Bei den Aktionswochen "Zu Hause daheim" des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales dreht sich wie in den Vorjahren alles um die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Wohnens und Lebens im Alter in Bayern. Das Landratsamt Regensburg bietet in diesem Zusammenhang am Mittwoch, 6. Mai 2026 von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr im Landratsamt einen Demenz-Screening-Tag in Zusammenarbeit mit digiDEM Bayern an.
"Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen im Landkreis frühzeitig zu informieren und ihnen nied-rigschwellige Angebote zur Vorsorge zu machen. Gerade
beim Thema Demenz kann eine frühzeitige Abklärung helfen, Sicherheit zu gewinnen und die richtigen Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen. Mit
dem Demenz-Screening-Tag im Landratsamt schaffen wir gemeinsam mit digiDEM Bay-ern ein wohnortnahes und kostenfreies Angebot, das Betroffenen und
Angehörigen Orientierung ge-ben kann", so Landrätin Tanja Schweiger. Demenz ist ein ernstes und zugleich gesamtgesellschaftlich hoch relevantes Thema.
Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention leben in Bayern derzeit mehr als 270.000 Menschen mit Demenz. Rund
70 Prozent von ihnen sind Frauen.
Bis zum Jahr 2040 wird mit 380.000 Demenzfällen gerechnet. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl aufgrund der
demografischen Entwicklung weiter steigen wird. Umso wichtiger sind frühe Information, Sensibilisie-rung und niedrigschwellige Angebote vor Ort.
Demenz-Screening-Tag?
Beim Demenz-Screening-Tag haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Orientierung und Gedächtnisleistung überprüfen zu lassen. Die Befragungen werden von
fachlich geschultem Personal anhand von zwei standardisierten Tests durchgeführt. Bei auffälligen Ergebnissen werden die Teilnehmenden darauf hingewiesen,
dass eine Abklärung beim Hausarzt oder bei einem Facharzt für Neurologie sinnvoll ist. Eine wissenschaftliche Begleitung erfolgt nur nach Zustimmung zur
Aufnahme in das Demenzregister.
Im Rahmen der Aktionswochen "Zu Hause daheim" bietet das Landratsamt Regensburg, organisiert vom Sachgebiet "Hilfen in
schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regens-burg", einen Demenz-Screening-Tag am 6. Mai an. In Zusammenarbeit mit digiDEM Bayern
werden im Landratsamt von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr Testungen durchgeführt. Die Angebote sind kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Anmeldung:
bei S. Jociles, Tel. 0941 4009-531, D. Wend, Tel. 0941 4009-268 oder Mail: hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de.
Hintergrund Demenz-Screening:
digiDEM Bayern baut ein digitales Demenzregister für Bayern auf, um den Langzeitverlauf der Erkrankung besser zu verstehen und die Versorgungssituation
von Men-schen mit Demenz und deren familiärem Umfeld in ganz Bayern zu verbessern. Dafür werden Menschen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen oder
Demenz und ihre pflegenden An- und Zuge-hörigen zu ihrer Situation systematisch befragt. Mit über 3.000 Teilnehmenden aus ganz Bayern hat das Digitale
Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) mittlerweile einen Rekordstand erreicht (Stand: 10. November 2025). Damit ist digiDEM Bayern das größte Demenzregister
in Deutschland und gehört im Bereich Demenzforschung zu den um-fangreichsten Projekten zur Erfassung von Langzeitdaten in der Europäischen Union (EU). Um
die Wahrnehmung für diese Thematik zu stärken, führt digiDEM Bayern bayernweit sogenannte Demenz-Screening-Tage durch. Seit Sommer 2022 haben sich an mehr als
140 Testtagen bayernweit rund 6.000 Personen testen lassen (Stand: 10. November 2025).
Beratungsangebot "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Lkr."
Neben dem Demenz-Screening-Tag bietet das Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pfle-gestützpunkt Plus im Lkr." fortlaufend Pflege-
und Wohnberatungen für ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter an. Drei zertifizierte Pflegeberater und zwei zertifizierte Wohnberater
(DIN ISO 18040-1/-2) beraten zu allen Fragen rund um Pflege sowie zum barrierefreien Um- und Ausbau von Wohnungen und Häusern. Ziel ist es, dass
Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem eigenen Zuhause leben können.
Termine.
Können telefonisch unter 0941 4009-711, 4009-198, 4009-712 oder Mail an hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de vereinbart werden.
Landrätin Tanja Schweiger (2. v.l.), Saskia García Jociles und Sachgebietsleiter Stefan Steinkirchner vom Sachgebiet "Hilfen in schwierigen
Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" und der Leiter der Sozialabteilung Fabian Gareis (re). Foto: Marcus Dörner
Regensburg (RL). Die Sozialverwaltung des Bezirks Oberpfalz bietet auch in den kommenden Wochen wieder Beratungstermine im Landratsamt (Altmühlstraße 3, 93059 Regensburg) an.
Die Beratungen finden jeweils von 9 bis 15 Uhr statt. Eine vorherige Terminvereinbarung ist notwendig, und zwar telefonisch unter 0941 9100-2152 oder per E-Mail an beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de.
Die nächsten Termine sind:
Dienstag, 12. Mai 2026 (Raum 0.151), Dienstag, 23. Juni (Raum 0.151).
Erstberatung zu div. Themen
Sabine Melzl von der Bezirks-Sozialverwaltung bietet neutrale und kostenlose Erstberatungen (keine Rechtsberatung/ Vorab-Berechnung)
zu folgenden Themen: Finanzierung von stationärer + ambulanter Hilfe zur Pflege, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Antragstellung,
Unterhaltspflicht (Allgemeines, keine Berechnungen)
Amberg-Sulzbach. Die neu gewählten und wiedergewählten Landräte der Oberpfalz haben sich im Landratsamt Amberg-Sulzbach zur konstituierenden Sitzung des Bezirksverbands der Oberpfalz im Bayerischen Landkreistag getroffen. Dabei wurde die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Bezirksverbands der Oberpfalz gewählt. Als Stellvertreter wurde Thomas Ebeling in seinem Amt bestätigt.
Bei der konstituierenden Sitzung nahmen die wiedergewählten Landräte Richard Reisinger (Landkreis Amberg-Sulzbach), Andreas Meier (Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab) und Thomas Ebeling (Landkreis Schwandorf) teil. Ebenfalls anwesend waren die neu gewählten Landräte Christian Schindler (Landkreis Cham), Martin Meier (Landkreis Neumarkt i. d. Opf.) und Hubert Schicker (Landkreis Tirschenreuth). Zudem beteiligte sich das geschäftsführende Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistags, Andrea Degl, an der Sitzung.
Zentrale Themen der kommunalen Zusammenarbeit
Neben organisatorischen Themen standen bei der Sitzung insbesondere aktuelle kommunalpolitische Herausforderungen im Mittelpunkt. Dazu zählen die Situation
der Krankenhäuser, die Entwicklung der kommunalen Finanzen sowie das geplante Modellregionengesetz
zum Bürokratieabbau. Auch die zunehmende Bedeutung der zivilen Verteidigung wurde als gesamtstaatliche Aufgabe thematisiert. Die neue Vorsitzende Tanja Schweiger betonte: "Die Landkreise in der Oberpfalz stehen vor gemeinsamen Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass die Landkreise weiterhin eng zusammenarbeiten und ihre Interessen bündeln und tragfähige Lösungen entwickeln." Die Verabschiedung der ausgeschiedenen Landräte findet im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung statt.
Hintergrund z. Bay. Landkreistag:
Der Bayerische Landkreistag ist der kommunale Spitzenverband der 71 Landkreise im Freistaat Bayern. Er ist nach Regierungsbezirken gegliedert.
In den Bezirksverbänden wirken neben den Landräten auch die jeweiligen Regierungspräsidenten sowie Vertreter des Bayerischen Landkreistags mit.
Konstituierende Sitzung des Bezirksverbandes der Oberpfalz des Bayerischen Landkreistags: (v.l.) Christian Schindler (CHA), Hubert Schicker (TIR), Martin
Meier (NM), Andrea Degl (Geschäftsführerin Bayr. Landkreistag), Richard Reisinger (AS), Tanja Schweiger (R), Andreas Meier (NEW), Thomas Ebeling (SAD)
und Regierungspräsident Walter Jonas. Foto: Monika Lindner, Landratsamt Amberg-Sulzbach
Regensburg (RL). Ein Meilenstein im Bundesprojekt "Ganz große Küche! Regional.Bio.Regensburg.": Am 5. Mai 2026 wurden auf dem Biolandhof von Dominik Heitzer die ersten Regensburger Bio-Pommes präsentiert. Entstanden ist das neue Produkt im Rahmen der sogenannten Wertschöpfungsketten-Spezialberatung – einem zentralen Bestandteil des Projekts zur Stärkung regionaler und bio-regionaler Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung.
Ziel dieser Spezialberatung ist es, gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Verarbeitern und weiteren Partnern neue regionale Produkte zu entwickeln
und erfolgreich am Markt zu etablieren. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick genommen – von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin
zur Vermarktung. Bei den Regensburger Bio-Pommes wird dieser Ansatz bereits konkret sichtbar: Die Kartoffeln stammen aus regionalem Bio-Anbau, Verarbeitung
und Vertrieb wurden eng aufeinander abgestimmt. So ist ein hochwertiges, regionales Produkt entstanden, das bereits im Bio-Großhandel gelistet ist und sowohl
regional als auch überregional auf großes Interesse stößt.
"Das Produkt der Regensburger Bio-Pommes zeigt beispielhaft, wie gut die regionale
Zusammenarbeit funktionieren kann. Hinter diesem Erfolg stehen engagierte landwirtschaftliche Betriebe und Partner aus der Verarbeitung, die gemeinsam an
einem Strang ziehen. Genau solche Initiativen wollen wir weiter stärken und ausbauen. Die Bio-Pommes stehen dabei für Qualität aus der Region, die auch im
Alltag überzeugt", so die Landrätin. Beim Pressetermin gaben Katharina Gassner (Projektkoordination Landkreis Regensburg), Dominik Heitzer (Bio-Landwirt und
Produzent der Bio-Pommes) und Konrad Geiger (Wertschöpfungsketten-Berater und Entwickler der Bio-Pommes) Einblicke in die Entwicklung des Produkts und die
praktische Umsetzung
der Wertschöpfungsketten-Spezialberatung. Deutlich wurde dabei vor allem, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten ist, um regionale Produkte erfolgreich in die Praxis zu bringen. Beim anschließenden Austausch und der gemeinsamen Verkostung konnten sich die Teilnehmenden selbst von der Qualität der Bio-Pommes überzeugen. Das Projekt "Ganz große Küche! Regional.Bio.Regensburg." wird im Rahmen des Modellregionen-wettbewerbs zu 100 Prozent durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und gemeinsam von Landkreis und Stadt Regensburg umgesetzt. Informationen zur Wertschöpfungsketten-Spezialberatung: Die Wertschöpfungsketten-Spezialberatung begleitet Betriebe von der Idee bis zum fertigen Produkt und sorgt dafür, dass regionale Lebensmittel erfolgreich in der Praxis ankommen. Im Rahmen des Projekts werden insgesamt sechs dieser Beratungen finanziert. Dabei stehen den Betrieben externe Berater mit umfassender fachlicher Expertise zur Seite, die den gesamten Entwicklungsprozess bis hin zum marktfähigen Produkt unterstützen.
Kontakt:
Projektleitung "Ganz große Küche!" Landkreis Regensburg, Katharina Gassner, Mail katharina.gassner@land ratsamt-regensburg.de, Tel. 0941 4009-743.
Bei der Vorstellung der ersten Regensburger Bio-Pommes: (v.l.) Thomas Schmalzl, Bürgermeister Bach an der Donau; Franziska Schlick, Landesvereinigung für
den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ); Landrätin Tanja Schweiger; Konrad Geiger, Bio-Produktentwickler; Katharina Gassner, Projektkoordination "Ganz
große Küche!"; Dominik Heitzer, Bio-Landwirt und Produzent der Bio-Pommes; Maria Kias, Heimatagentur; Filippo Soffietti, Ökoring GmbH. Foto Christina Massi
Kallmünz (RL). Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege e.V. in Kallmünz haben die Mitglieder des Kreisverbands Regensburg einstimmig Landrätin Tanja Schweiger als Vorsitzende wiedergewählt. Neben den turnusmäßigen Neuwahlen standen Ehrungen verdienter Mitglieder, ein Rückblick auf das vergangene Jahr sowie ein Ausblick auf kommende Projekte im Mittelpunkt.
Luitdgard Gaßner, OGV Holzheim (2.v.l.) wurde mit der goldenen Verdienstmedaille des OGV Kreisverbandes geehrt. Mit auf dem Foto (v.l.) Stephanie
Fleiner, Geschäftsführerin, Landrätin und Kreisverbandsvorsitzende Tanja Schweiger, Christian Käs, 2. Bürgermeister Holzheim am Forst, Claudia Bäuml, 1.
Vorsitzende OGV Holzheim am Forst. Fotos: Lukas KlementDie Versammlung im Bürgersaal Kallmünz zeigte zugleich die große Bandbreite der Vereinsarbeit auf – von Umweltbildung über Fachberatung bis hin zu
zahlreichen Veranstaltungen im Jahresverlauf. "Unsere Obst- und Gartenbauvereine sind in den Gemeinden wichtige Anlaufstellen geworden – gerade wenn es um Themen
wie Klimaschutz und nachhaltiges Handeln geht. Besonders freut mich, mit wie viel Engagement Kinder und Jugendliche hier an Natur und Garten herangeführt
werden", betonte Landrätin Tanja Schweiger. Ihren Dank richtete sie ausdrücklich an alle Ehrenamtlichen sowie an die ausgeschiedenen Mitglieder der
bisherigen Verbandsleitung.
Die Bedeutung dieser Arbeit wurde auch von weiteren Gästen unterstrichen: Marktgemeinderätin Dr. Eva Schropp würdigte im Anschluss
an die Vorstellung des gastgebenden OGV Kallmünz durch deren 1. Vorsitzende Elisabeth Krönauer das Engagement vor Ort, Jutta Hetzenecker, stellvertretende
Vorsitzende des Bezirksverbandes Oberpfalz, hob die enge Zusammenarbeit in der Region hervor und Wolfram Vaitl, Präsident des Bayerischen Landesverbandes,
stellte die wichtige Rolle der Jugendarbeit heraus.
Die Goldene Rose, die höchste Auszeichnung des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, wurde von Präsident Wolfram Vaitl (2.v.l.) an
R. Irro (3.v.l.) überreicht. Mit auf dem Foto (v.l.) S. Fleiner, Geschäftsführerin, Landrätin und Kreisverbandsvorsitzende Tanja Schweiger,
Uwe Martin, 1. Vorsitzender OGV Neutraubling, Frau Irro, H. Stadler, 1. Bürgermeister Stadt NeutraublingProjekt "Birnenschönheiten" wird weitergeführt und ergänzt
Geschäftsführerin S. Fleiner blickte in ihrem Jahresbericht auf zahlreiche Seminare und Fortbildungen zurück. Beispiele sind die
Auszeichnung naturnaher Gärten mit dem Siegel "Bayern blüht – Naturgarten", die Beteiligung am Wettbewerb "Streuobst – bunt und lebendig", die Mitwirkung bei
der Landesgartenschau in Furth im Wald sowie die Ausbildung zertifizierter Obstbaumpfleger. Ein besonderes Projekt stellte Kreisfachberater Lukas Klement
vor: "Birnenschönheiten – Spuren und Strukturen unserer Landschaft". Dies soll weitergeführt und künftig durch eine fundierte Datengrundlage zum Erhalt
alter Sorten ergänzt werden.
Auch für 2026 sind Angebote geplant. Dazu gehören Schnittkurse, Führungen durch Biotope und Fortbildungen zur
Gartenpflege. Höhepunkte werden unter anderem der Tag der offenen Gartentür, 28.6. anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des OGV Wenzenbach sowie
Veranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen des Kreislehrgartens Regenstauf sein. Den Jahresabschluss bildet die Preisverleihung des Gestaltungswettbewerbs
im Nepal-Himalaya-Tempel Wiesent.
Neuwahlen beim größten Kreisverband in Bayern
Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen wurde Landrätin Tanja Schweiger in ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt. Zudem wurden weitere Funktionen besetzt:
Neue stellvertretende Vorsitzende sind Irmgard Sauerer und Robert Spindler, während Torsten Mierswa, Jutta Hetzenecker, Claudia Bäuml und Barbara Seibold in
ihren Ämtern bestätigt wurden. Die Kassenverwaltung übernimmt künftig Birgit Böhm, zur Schriftführerin wurde Christina Müller gewählt. Als Kassenprüfer bleiben
Werner Schneider und Andreas Fuchs im Amt. Ein besonderer Dank gilt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern: Elisabeth Kerscher, Bürgermeisterin aus Wiesent, sie
war seit 2018 stellvertretende Vorsitzende, Willibald Hogger unterstützte als stellvertretender Vorsitzender seit 2018 die Verbandsleitung und Rolf Steigerwald vom
OGV Viehhausen. Er war seit 2018 als Vereinsvertreter und seit 2022 als Schriftführer in der Verbandsleitung tätig.
Die neue Vorstandschaft des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege. (v.l.). J. Hetzenecker, stellvert. Vorsitzende;
Ch. Müller, Schriftführerin; C. Bäuml, stellvertretende Vorsitzende; A. Gaffron, Vereinsvertreterin; B. Seibold, stellver.
Vorsitzende; J. Sedlmeier, Kreisfachberater; Landrätin Tanja Schweiger, 1. Vorsitzende, S. Fleiner, Geschäftsführerin; L. Klement,
Kreisfachberater; W. Schneider, Kassenprüfer; I. Sauerer, stellvert. Vorsitzende; G. Scherl, Vereinsvertreter; R. Spindler,
stellv. Vorsitzender; A. Fuchs, Kassenprüfer. Nicht auf dem Bild G. Spörl, Vereinsvertreter; T. Mierswa, stellvert.
Vorsitzender; B. Böhm, Kassenverwalterin. Foto: Rolf SteigerwaldHöchste Auszeichnung des Landesverbands für Richard Irro
Für ihr langjähriges Engagement wurden mehrere Mitglieder ausgezeichnet: Die Goldene Verdienstmedaille des Kreisverbandes für besondere Verdienste rund um
die Gartenkultur erhielten Luitgard Gaßner vom OGV Holzheim und Karl-Heinz Matz vom OGV Neutraubling. Ulrike Wolf, OGV Mötzing-Dengling-Haimbuch wird die
Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt überreicht. Richard Irro wurde zudem mit der "Goldenen Rose", der höchsten Auszeichnung des Bayerischen
Landesverbandes, geehrt. Wolfram Vaitl, Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege verlieh persönlich die Ehrennadel und
würdigte in seiner Laudatio das Wirken des langjährigen Vorsitzenden des OGV Neutraubling. Die Versammlung machte deutlich, wie vielfältig und wichtig die Arbeit
der Obst- und Gartenbauvereine im Landkreis ist. Sie tragen dazu bei, die Kulturlandschaft zu erhalten, Wissen rund um Natur und Garten weiterzugeben und Orte
der Begegnung zu schaffen – getragen vom großen Engagement ihrer Mitglieder.
Karl-Heinz Matz, OGV Neutraubling (2.v.l.) wurde mit der goldenen Verdienstmedaille des OGV Kreisverbandes geehrt. Mit auf dem Foto (v.l.) Stephanie
Fleiner, Geschäftsführerin, Landrätin und Kreisverbandsvorsitzende Tanja Schweiger, Uwe Martin, 1. Vorsitzender OGV Neutraubling, Harald Stadler, 1.
Bürgermeister Stadt Neutraubling
Regensburg (RL). Zu einem Erfahrungsaustausch hat Landrätin Tanja Schweiger die Führung des BLSV-Kreisverbandes, Sportkreis Regensburg, ins Landratsamt eingeladen. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Jens Heinz sowie dessen Stellvertretern Dr. Rainer Welz und Thomas Stiegler betonte die Landrätin den hohen Stellenwert des Breitensports im Lkr.
"Der Breitensport leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, zur Gesundheitsförderung und zum ehrenamtlichen Engagement in unseren Städten und Gemeinden. Deshalb ist uns die gute Zusammenarbeit mit dem BLSV ein großes Anliegen", sagte Landrätin Tanja Schweiger. Der Kreisvorsitzende Jens Heinz informierte über die aktuellen Zahlen des BLSV. Demnach stellt der organisierte Sport in Bayern mit über fünf Millionen Sportlerinnen und Sportlern in 11.467 Vereinen, die in 57 Sportfachverbänden organisiert sind, eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens dar. Diese Bedeutung zeigt sich auch im Sportkreis Regensburg, dem zweitgrößten Sportkreis des Freistaates. Hier engagieren sich insgesamt 265 Sportvereine und bieten ihren Mitgliedern Bewegung, Gesundheitsförderung und Spaß in der Gemeinschaft. Dem Sportkreis Regensburg gehören derzeit 154 Landkreis-Sportvereine und 111 Sportvereine in der Stadt Regensburg an. Gemeinsam prägen sie das sportliche Angebot für 123.421 Mitglieder. Zentraler Punkt des Erfahrungsaustausches war die gezielte Förderung des Ehrenamts durch den Landkreis. Insgesamt stellt der Landkreis hierfür jährlich 10.000 Euro bereit, um die Qualifizierung und Weiterentwicklung ehrenamtlich Engagierter nachhaltig zu stärken. Fortbildungsmaßnahmen – insbesondere die Ausbildung von Vereinsmanagern sowie Trainern und Übungsleitern – werden dabei mit jeweils 300 Euro bezuschusst. Auch die Nachwuchsförderung wird gezielt unterstützt.
Für die Ausbildung zum Clubassistenten
gewährt der Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro. Ziel ist es, insbesondere jungen Menschen den Einstieg in ehrenamtliche Tätigkeiten zu erleichtern
und frühzeitig Verantwortung im Vereinssport zu fördern. "Unsere Sportvereine leben vom Engagement ihrer Ehrenamtlichen. Mit der gezielten Förderung von Aus-
und Weiterbildungen investieren wir direkt in die Zukunft des Sports in unserer Region", sagte Landrätin Tanja Schweiger.
Neben den Fördermöglichkeiten wurden auch aktuelle Herausforderungen thematisiert, darunter steigende Betriebskosten, der Erhalt und Ausbau von Sportstätten
sowie die Gewinnung und langfristige Bindung von Ehrenamtlichen. Die Vertreter des BLSV-Sportkreises Regensburg begrüßten die Unterstützung durch den
Landkreis Regensburg und unterstrichen die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für eine gute Vereinsarbeit.
Die Landrätin dankte dem BLSV-Kreisverband
für die gute und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und sicherte dem BLSV auch weiterhin Unterstützung in koordinierender, organisatorischer
und wirtschaftlicher Hinsicht zu. Der Landkreis Regensburg misst dem Breitensport weiterhin große Bedeutung bei und setzt auch künftig auf eine enge
Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des organisierten Sports. Daher wurde vereinbart, den Erfahrungsaustausch im kommenden Jahr fortzuführen und gemeinsam
an nachhaltigen Lösungen zur Stärkung des Sports in der Region zu arbeiten.
Landrätin Tanja Schweiger (rechts) mit den BLSV-Kreisvorsitzenden Jens Heinz und Thomas Stiegler sowie den verantwortlichen Sachbearbeiterinnen für den
Sport Andrea Zeller und Monika Ernst (von rechts) Foto: Beate Geier