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150 Jahre FFW Hemau – ein heißes Wochenende

HEMAU (rb). In Zeiten, in denen immer mehr Vereine und Organisationen wegen Überalterung und Nachwuchsmangel verschwinden, ist ein 150. Geburtstag etwas ganz Bemerkenswertes. Entsprechend groß wurde das Jubiläum der FFW Hemau drei Tage lang gefeiert.

Der Freitagabend gehörte mehr der jüngeren Generation, als die Rockband „Alcatraz“ im Festzelt für Stimmung sorgte. Man konnte es unbesorgt so richtig krachen lassen, denn auch für den sicheren Heimweg war bestens gesorgt. Das Busunternehmen Meier, das durch die „Rocknacht Aichkirchen“ bereits viel Erfahrung im Shuttle-Verkehr hat, bewältigte die Aufgabe in gewohnter Manier. Zum Erfolg des Abends trugen auch die bei aller Ausgelassenheit doch vernünftigen Festzeltbesucher bei, die den Beweis antraten, dass Hochstimmung auch ohne Streitigkeiten und Verletzungen möglich ist.

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Bild Zug vom Festplatz zum Kriegerdenkmal

Der erste Programmpunkt des Samstags war die Totenehrung am Kriegerdenkmal, wo der verstorbenen Mitglieder der FFW gedacht wurde.

Bild Ehrung der verstorbenen Mitglieder

Die Kapelle Josef Menzl sorgte allerdings mit ihrer zünftigen Musik dafür, dass aus dem beschaulichen „Heimatabend“ ein Erlebnis für alle wurde, für die Bierzeltstimmung und mitreißende Blasmusik einfach untrennbar zusammengehören.

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Am Festsonntag sorgte ein blauer Himmel schon am frühen Morgen für gute Stimmung.

Max Lehnert einen ökumenischen Festgottesdienst zelebrierten. Es folgten die Grußworte der Ehrengäste und die Übergabe der Fahnenbänder, bevor man sich wieder im Festzelt zum gemeinsamen Mittagessen traf. Die Essensausgabe und die flinken Bedienungen arbeiteten so perfekt zusammen, dass der Ochse fast vollständig „abgefieselt“ und wirklich jeder gesättigt war,

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Patenvereins, der FFW Regensburg, mit der die Hemauer schon seit vielen Jahren in großer Freundschaft verbunden sind. Viele fesche Festdamen, kräftige Fahnenschwinger und insgesamt neun Kapellen begeisterten bei angenehmem Frühsommerwetter die Besucher, die sich dann zum großen Teil dem Ende des Festzugs anschlossen und mit zum Festzelt wanderten.

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dass, wie der Erste Vorsitzende Christian Eichenseher bemerkte, „der Hahn nur noch beim Fasswechsel zugedreht wurde“.

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Dialekts. Dass sich die Donnaweda-Musiker als perfekte Beherrscher ihrer Instruments erwiesen und auch mehrstimmigen Gesang einwandfrei ablieferten, begeisterte schließlich das Publikum derart, dass die Band eine volle Stunde länger spielte als geplant, bis schließlich endgültig die Instrumente eingepackt wurden.

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Programms lief alles wie am Schnürchen. Sehr stolz war Eichenseher darauf, dass der Aufbau des Festzeltes durch seine 30 Mitstreiter in Zusammenarbeit mit der Brauerei Riemhofer und ihrem Zeltmeister in Rekordzeit gelang. Besonders erfreulich war aber, dass auch der Abbau nach der anstrengenden dreitägigen Feier genau so reibungslos und schnell von statten ging.

Der Tangrintel erlebte eine Feier, wie sie eindrucksvoller nicht möglich war, mit einem Festzug, der nur schwer zu übertreffen sein wird.

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