Allein essen und trinken, sich im Bad zurechtfinden, das Telefon bedienen – vermeintlich einfache Tätigkeiten können mit einer Sehbeeinträchtigung zur Herausforderung werden. Obwohl vielen bewusst ist, dass das Sehvermögen im Alter nachlässt, sind sich die wenigsten über die weitreichenden Auswirkungen auf den Alltag im Klaren. Das Risiko, eine Demenz, Depression oder andere Erkrankung zu entwickeln, steigt mit Nachlassen der Sehkraft.
Gleichzeitig werden schleichend auftretende Sehverschlechterungen nicht selten als demenzielle Erkrankung fehlinterpretiert. Um sich über dieses wichtige Thema zu informieren und zu lernen, wie man Seniorinnen und Senioren mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit optimal unterstützt, hat die Caritas Tagespflege Kelheim am Präventionsprogramm "Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen" teilgenommen.
Präventionsprogramm sensibilisiert und informiert
Hilflos und orientierungslos, berichtet eine Mitarbeiterin der Caritas Tagespflege, habe sie sich bei der Selbsterfahrung mit der Brille gefühlt, die
eine starke Sehbehinderung vortäuscht. Obwohl sie ihren Arbeitsplatz und die Kollegin, von der sie im Rollstuhl geschoben wurde, gut kennt, erscheint ihr
die Pflegeeinrichtung plötzlich fremd und überfordernd. "Ich verstehe jetzt besser, welche Unterstützung sehbeeinträchtigte Menschen brauchen und worauf wir
bei der Pflege und Betreuung achten sollten", sagt sie. "Zum Beispiel immer das Licht anschalten, das hilft schon ganz viel."
Neben der Selbsterfahrungsbox mit Simulationsbrillen zu verschiedenen Augenerkrankungen gehören eine digitale Wissensplattform und Online-Seminare, die
Beratung vor Ort in der Caritas Tagespflege Kelheim sowie die Ausbildung von Sehbeauftragten für die Einrichtung zum Präventionsprogramm "Gutes Sehen"
dazu. Das Angebot wird von der Blindeninstitutsstiftung in Kooperation mit verschiedenen Pflegekassen durchgeführt und ist damit kostenfrei. Aufgrund des
großen Erfolgs und der anhaltend hohen Nachfrage wurde das Präventionsprogramm nun bereits zum dritten Mal verlängert. Als eine von mittlerweile rund
600 Pflegeeinrichtungen in ganz Bayern
erhält damit auch die Caritas Tagespflege Kelheim die Chance, ihre Einrichtung sehgerechter zu gestalten.
Sehen und Demenz
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sehen und Demenz? 2024 wurde in die Liste der Risikofaktoren offiziell das Kriterium einer nachlassenden
Sehkraft aufgenommen. Die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, kann folglich durch den Erhalt bzw. die Stärkung des Sehsinns gesenkt werden. Klara
Wolf, Leitung des Präventionsprogramms, erklärt: "Unser Gehirn braucht Input und nur einen geringen Teil der Informationen, die unsere Augen aufnehmen, nehmen
wir bewusst als Seheindruck wahr. Ein Großteil der visuellen Impulse wird unterbewusst verarbeitet. Sie beeinflussen unsere Entscheidungsfähigkeit,
unser Erinnerungsvermögen, das Auslösen von Emotionen, die Steuerung der Aufmerksamkeit sowie unser Sprachverständnis, ohne dass wir das mitbekommen. Wenn
man sich das vor Augen hält, wird das Zusammenwirken mit unserem Denken und Fühlen klar."
Infos zum Präventionsprogramm
Die Teilnahme am Präventionsprogramm, das in ganz Bayern angeboten wird, ist für vollund teilstationäre Pflegeeinrichtungen kostenfrei. Es wird im Rahmen
der Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI von der Pflegekasse der AOK Bayern, den Betriebskrankenkassen in Bayern, der IKK classic,
der KNAPPSCHAFT und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Landwirtschaftliche Pflegekasse gefördert. Weitere
Informationen sind im Internet unter www.blindeninstitut.de/gutes-sehen zu finden. Ansprechpartner für die Caritas Tagespflege Kelheim:
Antonia Kopfmüller Tel. 09441-1819303
Präventionsprogramm "Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen, von links nach rechts: Ilse Dorsch, Meier Andrea, Schmid Michael, Nicole Obst,
Antonia Kopfmüller, Sandra Pickl und Annette Münzer
Die Stadt Hemau bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Grundstücke regelmäßig auf störende Äste oder Sträucher hin zu überprüfen, die entlang von Straßen und Wegen in den öffentlichen Raum ragen.
Kontrolle
Dies gilt auch bei Hecken, die sich über die Jahre ausweiten und den Gehwegbereich immer mehr verschmälern. Nach Starkregen, Stürmen oder
starken Schneefällen sollte kontrolliert werden, ob ein weiterer Rückschnitt erford. ist.
Lichtraumprofil freischneiden
Es ist das sogenannte Lichtraumprofil freizuhalten. Damit ist der lichte Raum über Fahr- und Gehwegen gemeint, der für die uneingeschränkte Benutzung nötig
ist. Auf Straßen mit Autoverkehr beträgt das Lichtraumprofil mind. 4,5m, auf Fußgänger- und Radwegen mind. 2,5m. Auch Eigentümer
von Waldgrundstücken nahe öffentlicher Verkehrsflächen sollten während der Winterdienstsaison darauf achten, dass keine Äste in den öffentlichen
Raum hineinragen.
Schonfrist
Hierbei ist zu beachten, dass es laut § 39 Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis 30. September verboten ist, Hecken abzuschneiden oder auf Stock zu
setzen, also auf einer Höhe von etwa zehn bis zwanzig Zentimetern abzuschneiden. Zulässig sind aber schonende Form- und Pflegeschnitte.
Außerhalb dieser
Schonfrist können auch stärkere Rückschnitte erfolgen. Allerdings ist bei Grundstücken, die im Bereich der Gestaltungssatzung der Stadt Hemau liegen,
zudem die "Baumschutzklausel" (§ 15 Nr. 3) zu beachten:
Bäume mit über vier Metern Kronenhöhe und dreißig Zentimetern Stammumfang dürfen nur nach
vorheriger Zustimmung der Stadtverwaltung beseitigt werden.
Regensburg (RL). Bei Notfällen zählt jede Sekunde – und jeder Mensch kann helfen. Damit auch Menschen mit Behinderung – unabhängig vom Alter und vom individuellem Unterstützungsbedarf – grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen sicher erlernen und anwenden können, startet das Landratsamt Regensburg ein neues inklusives Kursangebot.
Organisiert wird das Angebot vom Sachgebiet "Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg" in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK), Kreisverband Regensburg.
Projektstart
In der Kursreihe soll Erste-Hilfe-Wissen so vermittelt werden, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigt
werden. Dabei geht es nicht um theoretisches Wissen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr praktische Übungen, verständliche Erklärungen und das Bewältigen
realitätsnaher Notfallsituationen. "Mir ist wichtig, dass jeder Mensch die notwendigen Kenntnisse und das Vertrauen erhält, um im Notfall helfen zu können.
Mit diesem neuen Angebot möchten wir Sicherheit vermitteln, die eigenen Fähigkeiten stärken und zeigen: Erste Hilfe können wir alle leisten. Jeder Beitrag kann
im Ernstfall entscheidend sein", so Landrätin T. Schweiger.
Notruf, Wiederbelebung und Wundversorgung
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen unter anderem, Notfallzeichen richtig wahrzunehmen und einen Notruf über die 112 abzusetzen. Darüber hinaus
werden grundlegende lebensrettende Maßnahmen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die stabile Seitenlage vermittelt und praktisch geübt. Weitere Schwerpunkte
sind die Versorgung von Wunden und das Stillen starker Blutungen sowie der wichtige Aspekt des Selbst- und Fremdschutzes. Es werden möglichst
realistische Situationen nachgestellt, beispielsweise im eigenen Wohnumfeld, im Fahrzeug oder im öffentlichen Raum. Zum Einsatz kommen unter anderem
Übungspuppen und weitere Erste-Hilfe-Materialien, die vom BRK Kreisverband Regensburg zur Verfügung gestellt werden.
Lernen auf Augenhöhe
Bei der Gestaltung der Kurse wird besonderer Wert auf Barrierefreiheit und die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden gelegt. Dazu gehört
eine verständliche und klare Sprache, visuelle Checklisten, Bilderfolien sowie
übersichtliche Handouts in einfacher Sprache und größerer Schrift. Je nach individuellem Bedarf können weitere Lernhilfen eingesetzt werden, beispielsweise Gebärdensprachdolmetscherinnen und -dolmetscher oder untertitelte Videos. Auch das Lerntempo wird an die jeweilige Gruppe angepasst. Pausen, Wiederholungen und eine langsamere Vermittlung sind ebenso möglich wie individuelle Anpassungen bei den praktischen Übungen. "Wir wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort abholen, wo sie stehen, und gemeinsam mit ihnen herausfinden, was sie im Notfall selbst tun können", erklärt Björn Heinrich, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbands Regensburg. "Dabei geht es ausdrücklich um Lernen auf Augenhöhe und darum, Hemmschwellen abzubauen."
Kleine Gruppen/erfahrene Ausbilder
Die Kurse werden in kleinen Gruppen von maximal zwölf Personen als kompakter Workshop mit einer Dauer von drei bis vier Stunden angeboten. Durchgeführt
werden die Schulungen von qualifizierten Ausbilderinnen und Ausbildern des BRK-Kreisverbands Regensburg, die über langjährige Erfahrung in
der Erste-Hilfe-Ausbildung verfügen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Termine und Veranstaltungsort
Der erste Kurs findet am Montag, 16. November 2026, 16.00 Uhr bis circa 19.30 Uhr, im Bildungshaus Hermannsberg in Wiesent statt.
Für 2027 stehen ebenfalls bereits Termine fest: 23. Februar 2027, 12. April 2027, 28. September 2027, 8. November 2027. Die Veranstaltungsorte werden noch
gesondert bekannt gegeben.
Anmeldung und Teilnahmegebühr
Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Daniel Wend,
Telefon 0941 4009-268 oder unter der E-Mail: hilfen.lebenslagen@lra-regensburg.de. Weitere Infos auf der Homepage des Landkreises Regensburg
unter: https://www.landkreis-regensburg.de/Erste-Hilfe-Kurse-für-Menschen-mit-Behinderung/.
v. r. St. Steinkirchner (Sachgebietsleiter Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Lkr.), V.
Hollrieder (BRK-Breitenbildung), B. Heinrich (BRK-Kreisgeschäftsführer), Landrätin T. Schweiger, E. Schmid (BRK-Rettungsdienst), D.
Wend (Inklusion, Hilfen in schwierigen Lebenslagen – Pflegestützpunkt Plus im Landkreis Regensburg). Foto: H. C. Wagner
Wie in jedem Jahr beteiligte sich die Fachambulanz für Suchtprobleme der Caritas Kelheim am letzten Mittwoch im September am bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht. Unter dem Motto "Suchtmittel Glücksspiel – Massive Werbung, wenig Schutz!" suchten die Mitarbeiterinnen in der Kelheimer Altstadt das Gespräch mit Passantinnen und Passanten.
Ziel war es, auf das Thema aufmerksam zu machen und zu einem aktiven Austausch anzuregen. Dabei informierten sie umfassend über Merkmale und die weitreichenden Folgen der Glücksspielsucht und zeigten konkrete Wege zu professioneller Hilfe und Unterstützung auf. Die Notwendigkeit niedrigschwelliger Hilfsangebote wird durch aktuelle Studienergebnisse der Bayerischen Landesstelle für Glücksspielsucht untermauert: Rund 200.000 Menschen litten demnach im vergangenen Jahr unter einer Glücksspielsucht, fast eine halbe Million Menschen zeigten ein riskantes Spielverhalten.
Mitten in der Kelheimer Innenstadt machten Infotafeln auf die Gefahren von Glücksspiel aufmerksam. Fotograf: Kathrin BreunigDie Folgen problematischen Spielverhaltens sind gravierend. Lediglich 27,4 Prozent der Personen, die aufgrund einer Glücksspielsucht eine Beratung in Anspruch nehmen, sind schuldenfrei. Demgegenüber weisen 13,5 Prozent Schulden von mehr als 50.000 Euro auf. Aus dieser Not entsteht bei Betroffenen oftmals der verhängnisvolle Wunsch, erlittene Verluste durch erneutes Spielen wieder auszugleichen. Die Folgen der Glücksspielsucht sind vielfältig. Neben der finanziellen Belastung treten zum Beispiel auch soziale, rechtliche und psychische Probleme auf. Betroffene weisen so im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko auf.
Eine wesentliche Ursache für die weite Verbreitung von Glücksspiel liegt unter anderem in dessen ständiger und müheloser Verfügbarkeit. Insbesondere Online-Angebote ermöglichen es, rund um die Uhr direkt über das Smartphone in der eigenen Hosentasche am Glücksspiel teilzunehmen. Darüber hinaus trägt Werbung maßgeblich dazu bei, Glücksspiel zu normalisieren und dessen Folgen zu verharmlosen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fordert beispielsweise das Bündnis gegen Sportwetten-Werbung (BGSWW) eine strikte Einschränkung bis hin zum Komplettverbot von Werbemaßnahmen für Sportwetten in Deutschland sowie einen stärkeren Spieler- und Jugendschutz. Viele weitere interessante Informationen und Hintergründe zum bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht sind unter anderem auf der Webseite der Landesstelle Glücksspielsucht Bayern (LSG) abrufbar: https://www.lsgbayern.de/. Das Team der Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme bietet eine vertrauliche, kostenfreie und auf Wunsch auch anonyme Beratung zum Thema Konsum und Abhängigkeiten jeglicher Art. Sowohl Betroffene als auch Angehörige können die Angebote der Fachambulanz in Anspruch nehmen. Jeden Freitag findet von 10:00 bis 11:00 Uhr eine offene Sprechstunde in der Fachambulanz Kelheim statt – eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich. Darüber hinaus ist die Außenstelle in Mainburg (Mauer-Jackl-Weg 10) jeweils mittwochs und donnerstags besetzt; Termine nach telefonischer Vereinbarung.
Kontakt:
Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme Kelheim, Pfarrhofgasse 1, Tel. 09441 500742, suchtberatung@caritas-kelheim.de,
www.suchtambulanz-kelheim.de
Jetzt im Herbst kommt es zu erhöhtem Laubfall. In diesem Zusammenhang weist die Stadtverwaltung Hemau auf die Reinhaltungsverordnung hin.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, zeitnah Laub von Geh- und Radwegen zu entfernen, da ansonsten eine erhöhte Rutsch- und Unfallgefahr besteht. Zudem sind die Abflussrinnen und Kanaleinlaufschächte freizuhalten,
damit das Niederschlagswasser ungehindert in die Entwässerungsanlage abfließen kann. Die Reinhaltungsverordnung ist einzusehen unter www.hemau.de > Aus dem Rathaus > Ortsrecht > Straßen/Gehwege.
Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:
Öffentlicher Teil
1. Bauanträge, 1.1. Bauantrag: Sanierung eines Bestandshauses sowie Errichtung eines Anbaus als Wohnraumerweiterung; Hemau, Karl-Maag-Straße
10a, Fl. Nrn. 1144/17 und 1144/3 jeweils Gemarkung Hemau. 1.2. Bauantrag: Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage; Neukirchen, Am Weinberg,
Fl. Nr. 26/6 Gemarkung Neukirchen. 1.3. Bauantrag: Nutzungsänderung eines Raumes im bestehenden Einfamilienhaus in ein Tattoo-Studio; Einöd 7,
Fl. Nr. 162/1 Gemarkung Pellndorf. 1.4. Bauantrag: Nutzungsänderung von Pfarrhaus mit Pfarrbüro in ein allgemeines Bürogebäude; Hohenschambach, Hochstraße
18, Fl. Nr. 56 Gemarkung Hohenschambach. 1.5. Bauantrag: Verschiebung eines Fußballspielfeldes; Hohenschambach, Haderthalweg 29.
Fl. Nr. 629 Gemarkung Hohenschambach. 1.6. Bauantrag: Neubau einer Doppelgarage; Gänsbügl 3, Fl. Nr. 143/1 Gemarkung Pellndorf. 1.7.
Bauantrag: Errichtung eines Mehrfamilienwohnhauses mit 4 Abstellhäuschen und 8 Stellplätzen; Hemau,
Lindenstraße 16, Fl. Nr. 963/14 Gemarkung Hemau. 1.8. Antrag auf Vorbescheid: Voranfrage über Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage; Hemau, Rosenstraße 8, Fl. Nr. 1133/5 Gemarkung Hemau. 1.9. Antrag auf Vorbescheid: Voranfrage über Neubau von 2 Lagerhallen; Neukirchen, Obere Hauptstraße, Fl. Nr. 119 Gemarkung Neukirchen. 1.10. Bekanntgabe der Genehmigungsfreistellungen. 2. Bauleitplanung der Stadt Riedenburg: Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 82 "Grünstrom Baiersdorf", sowie 68. Flächennutzungs- und 49. Landschaftsplanänderung; hier: Beteiligung gemäß §4 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB). 3. Bauleitplanung der Stadt Riedenburg: Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit Grünordnungsplan Nr. 73 "Solarpark Buch Nord" mit paralleler 65. Flächennutzungs- und 46. Landschaftsplanänderung; hier: Beteiligung gemäß § 4 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB). 4. Informationen. 5. Anfragen nach § 32 Geschäftsordnung. Anschließend nicht öffentliche Sitzung.
Wegen einer internen Schulung sind das Standes-, Gewerbe- und Ordnungsamt sowie die Friedhofsverwaltung der Stadt Hemau am 07.10.26 ganztägig geschlossen.
Die Kreisstraße NM 28 zwischen Eutenhofen und der Landkreisgrenze wird aufgrund von Straßenarbeiten am 7. und 15. Oktober 2026 vollständig gesperrt. Dadurch kommt es an beiden Tagen zu Änderungen bei der VGN-Linie 528 Berching – Breitenbrunn – Kemnathen – Erggertshofen – Thonlohe – Tiefenhüll. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die Kreisstraße R27.
Änderungen am 7. Oktober
Die Fahrt der Linie 528 um 6:50 Uhr ab Thonlohe kann am 7. Oktober wie gewohnt durchgeführt werden. Bei Schulschluss 13 Uhr können die
Haltestellen Eutenhofen, Gundelshofen, Waltenhofen und Thonlohe jedoch nicht angefahren werden. Eltern müssen ihre Kinder 14:05 Uhr in Predlfing
abholen.
Änderungen am 15. Oktober
Am 15. Oktober können die genannten Haltestellen sowohl am Morgen als auch bei Schulschluss um 13 Uhr nicht angefahren werden. Die Schülerinnen und
Schüler müssen deshalb morgens um 06:57 Uhr in Predlfing abfahren und dort um 14:05 Uhr wieder abgeholt werden.
So wird Geschichte lebendig: Vergangenen Freitag wurde der neue "Tangrintler Geschichtsweg" in Hemau eröffnet. Die interaktive Audiostadtführung lädt ab sofort Gäste und Einheimische zu einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit ein – und das mit prominenter Unterstützung.
Hörspiele m. Geschichte lebendig
An acht Stationen im Stadtgebiet – dem Zehentstadel, dem Alten und Neuen Rathaus, der Stadtterrasse, dem Infopavillon am Stadtplatz, dem Gangerlkircherl,
dem Weismannstadel und der Zisterne im Propsteigaßl – erzählen historische Gebäude, bedeutende Ereignisse und außergewöhnliche Persönlichkeiten ihre
Geschichten. Einfach Smartphone zücken, QR-Codes auf den Infotafeln scannen und schon erwacht die Vergangenheit zum Leben. Nicht nur informative
Kurztexte und Bilder aus dem Stadtarchiv, sondern vor allem kurze Hörspiele lassen Geschichte lebendig werden. Zuhörer finden sich etwa wieder
am Frühstückstisch des letzten Propsts von Hemau, hören Dr. Gruber und Hebamme Fanni über die hohe Kindersterblichkeit auf dem Tangrintel diskutieren
oder begleiten den Felsenwastl bei seinem letzten Gang zur Richtstätte.
Prominente Stimmen führen durch Hemaus Vergangenheit
Den Figuren in den Hörspielen leihen bekannte Persönlichkeiten ihre Stimmen: die Radio- und TV-Moderatorin M. Kerschbaum, besser bekannt
als "die Schiederin", und der aus Hemau stammende Schauspieler, Moderator, Kabarettist und Autor Jürgen Kirner, bekannt aus der Couplet-AG und der
BR-Sendung "Brettl-Spitzen". "Mir liegen Hemau und der Tangrintel sehr am Herzen. Deshalb ist es für mich eine große Ehre, auch stimmlich in meiner
Heimatstadt verewigt zu sein. Hemau hat mit dem Geschichtsweg etwas Wunderbares geschaffen. Ich finde ihn einzigartig", sagte J. Kirner bei der
Eröffnung. Auch einen besonderen Liebling hat er unter den acht Stationen:
das Alte Rathaus, wo das Hörspiel die Zuhörer ins Jahr 1779 entführt, als das Gebäude nach einem verheerenden Brand wieder aufgebaut wurde. "Hier werden Geschichten von Bauern erzählt, die sich beim Bau als Maurer verdingt haben. Hier wird erlebbar, dass man Leistung erbringen muss, um voranzukommen. Eine schöne Botschaft, die hoffentlich auch bei der jüngeren Generation ankommt", so Kirner.
Gefördert durch ILE Jura-Tangrintel
Für die Umsetzung der Hörspiele arbeitete das Tonstudio Sounddachboden aus Kelheim mit einem Projektteam aus dem Hemauer Rathaus zusammen, darunter
auch Ortsheimatpfleger Ernst Böhm. "Wir haben den Weg so gestaltet, dass man alle Stationen bei einem kurzen Spaziergang durch die Stadt gut erreichen kann.
Es werden wunderbare Geschichten erzählt, an denen Kinder und Erwachsene ihre Freude haben", berichtet er. Das Projekt wurde gefördert über das Regionalbudget
der ILE Jura-Tangrintel, das Projekte unterstützt, die den ländlichen Raum gestalten und weiterentwickeln. Und der Geschichtsweg hat Zukunftspotenzial, wie
Hemaus Bürgermeisterin Petra Lutz findet: "Unsere Stadt hat noch viele weitere spannende Geschichten zu erzählen. Vielleicht kommen in Zukunft ja noch
weitere Stationen dazu. Ganz besonders würde mich freuen, wenn der Geschichtsweg auch in anderen Gemeinden der ILE Jura-Tangrintel Einzug hält und wir
damit die Geschichte unserer ganzen Region noch stärker erlebbar machen können." Weitere Informationen zum "Tangrintel Geschichtsweg" gibt es
auf https://www.hemau. de/Freizeit-und-Kultur/Tangrintler-Geschichtsweg/.
Der "Tangrintler Geschichtsweg" ist eröffnet – hier die Station am Hemauer Zehentstadel. Von links: Musikkabarettist und Schauspieler Jürgen
Kirner, Bürgermeisterin Stadt Hemau Petra Lutz, Ortsheimatpfleger Ernst Böhm, Hermann Kobl vom Tonstudio Sounddachboden und Michael Raßhofer,
Bürgermeister Markt Painten und Vorsitzender der ILE Jura-Tangrintel. Foto: Doris Wirth.
Herzlichen Glückwunsch! Der Hemauer Wochenmarkt feiert dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag. Gestartet 2016 als kleiner regionaler Marktplatz für Direktvermarkter aus der Region hat sich der Wochenmarkt inzwischen weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Das Marktjubiläum wird gefeiert – mit einer Gewinnspiel-Aktion und einer großen Geburtstagsparty.
Geburtstagsaktion: Stempel sammeln und gewinnen
Treue Kundinnen und Kunden werden zum zehnten Geburtstag für ihren Einkauf belohnt. Die Wochenmarktstände geben ab sofort Gewinnspielkarten aus. Bis zum
02. Dezember 2026 haben Teilnehmende Zeit, mit ihren Einkäufen Stempel zu sammeln. Jedes Mal, wenn sie für mindestens zehn Euro an einem der Stände einkaufen,
wird ein Feld abgestempelt.
Bürgermeisterin Petra Lutz (rechts) und Marktmeisterin Sofie Meyer präsentieren die neue Wochenmarkt Stempelkarte. Fotos: Doris Wirth.Bei einem Einkauf für zwanzig Euro gibt es zwei Stempel usw. Die volle Stempelkarte mit zehn abgestempelten Feldern werfen die
Kunden in den Briefkasten des Hemauer Rathauses.
Damit nehmen sie an der großen Geburtstagsverlosung teil. Zu gewinnen gibt es drei Einkaufsgutscheine für
den Hemauer Wochenmarkt im Wert von je 30 Euro. Aus allen eingegangenen Gewinnspielkarten werden die drei Gewinner direkt am Wochenmarkt gezogen am Mittwoch,
02. Dezember 2026, gegen 12 Uhr. An diesem Tag findet auch die große Wochenmarkt-Geburtstagsparty statt mit Geburtstagstorte, Würstl- und
Knackerverkauf, Glühweinausschank und Geburtstagsüber raschungen.
Alles für den täglichen Bedarf
Der Hemauer Wochenmarkt findet immer mittwochs von 8-12:30 Uhr auf dem Stadtplatz statt. Neun Marktbeschicker bieten ihre Waren an –
Landmetzgerei Biedermann aus Thonlohe, Bäckerei Draxler aus Furth im Wald, Obst- und Gemüsewaren Enes aus Kelheim, Imkerei Josef Achhammer aus Beratzhausen
(in geraden Kalenderwochen), Käse Schwendner aus Grametshof, Mariposa – La Pasta Fresca aus Tegernheim, Gemüse Lehner aus Winzer, Maxhütter-Fischladen
aus Maxhütte-Haidhof und Hoferbauer aus Waltenhofen (immer in den ungeraden Kalenderwochen). Das Angebot reicht von Brot, Backwaren, Eiern und Nudeln über
Käse, Milch, Fleisch und Wurst bis zu Gemüse, Obst, Honig, Bio-Ölen, Essigen, Mehl und mehr. Die Beschicker kommen aus der Region und bieten zum
Großteil regionale Waren an – oft aus eigener Herstellung.
Stempel sammeln und gewinnen mit der neuen Wochenmarkt Stempelkarte."Der Hemauer Wochenmarkt ist ein Aushängeschild für unsere Stadt", findet Bürgermeisterin Petra Lutz. "Man trifft sich nicht nur zum Einkaufen, sondern auch auf einen kleinen Ratsch auf dem Stadtplatz und genießt die Atmosphäre. Wir freuen uns, zusammen mit den Kundinnen und Kunden das Marktjubiläum zu feiern."