Hemau (ko). Das letzte Saisonspiel bestritt die HG Jura am Sonntag (22. März) beim bereits feststehenden Meister HSG Weiden. Zwar ging man als klarer Außenseiter in die Partie, dennoch wollte die HG die Saison mit einem positiven Gefühl abschließen. Leider ging das Vorhaben im ersten Durchgang nach hinten los. Die HSG Weiden überlief die Gäste regelrecht und konnten gefühlt in jedem Angriff zum Torerfolg kommen. So lag die HG bereits nach 10 Minuten mit 10:5 im Rückstand. Insbesondere die zu behäbige Rückwärtsbewegung und den fehlenden Zugriff der Jura in der Abwehr nutzten die Gastgeber gnadenlos aus. Der Rückstand wuchs so bis zur Pause auf 23:11 an.
Im zweiten Durchgang wollte die HG Jura natürlich ein anderes Gesicht zeigen, was auch gelang. Durch eine bessere Defensivleistung konnte man nun die HSG zu Fehlern zwingen und in der Offensive nutzte man die Chancen besser, sodass sich die zweite Hälfte ausgeglichen gestaltete. Eine Aufholjagd konnten die Gäste leider nicht mehr starten. Am Ende musste sich die Jura mit 40:29 geschlagen geben. Vor allem der erste Durchgang war nicht der Saisonabschluss, den sich die Herrenmannschaft der HG erhofft hatte. In der kommenden Saison heißt es also vor allem die Defensive zu stärken. Am Tabellenende der Bezirksliga Ost haben nun vier Teams dieselbe Punktanzahl. Da die HG Jura aber die direkten Vergleiche
gewonnen hat und auch das bessere Torverhältnis hat, sollte nach aktuellem Stand der Abstieg oder eine Relegation kein Thema sein - mal sehen, was dem BHV noch einfällt. An dieser Stelle natürlich noch herzlichen Glückwunsch an die HSG Weiden zur ungeschlagenen Meisterschaft. Die HG Jura beendete nach insgesamt zwölf Spielen die Bezirksliga-Saison 2005/26 nach drei Siegen und neun Niederlagen mit 6:18 Punkten und 337:384 Toren auf dem fünften Tabellenplatz. - Aufstellung: TW Lukas Ferstl, TW Oliver Schmid, Michael Rappl (8), Jonas Malik (7/3), Leonard Malik (4), Lukas Tognotti (2), Sebastian Böhm (2), Max Henneberger (2), Lukas Burggraf (1), Lukas Albin (1), Willy Bauer (1), Maximilian Hanfstingl (1).
Wie erwartet, musste die männliche C-Jugend der HG Hemau/Beratzhausen zum Saisonabschlus am Sonntag (22. März) beim Tabellenzweiten SG Neutraubling-Regensburg eine deutliche 22:45-Niederlage hinnehmen. Erst mit dem 1:5 war das von Willy Bauer betreute HG-Team erstmals erfolgreich und mit dem 11:20-Pausenstand der Endstand voraussehbar. Beim 22:44 hatten die Hausherren sogar aufgedoppelt.
Nach insgesamt 14 Spielen mit drei Siegen und elf Niederlagen belegt der HG-Nachwuchs mit 6:22 Punkten und 319:459 Toren den siebten Tabellenplatz in der Bezirksliga Ost. - Aufstellung: Leonard Hämmerl (8), Lukas Hämmerl (8), Jonathan Köttner, Johann Weigert (2), Lasse Stiegler, Korbinian Körbler,
Maxim Tretiakow, Maximilian Bauer (4).
Das Nachholspiel der Damenmannschaft von der HG Hemau/Beratzhausen wurde am Sonntag (22. März) wegen Nichtantretens der Heimmannschaft SG Auerbach/Pegnitz mit X:0 für die Tangrintlerinnen gewertet.
Beide Spiele der gemischten D-Jugend beim letzten Saisonturnier am Samstag (21. März) im ESV-Bunker gegen SG Neutraubling-Regensburg und ATSV Kelheim wurden wegen Nichtantretens der Tangrintler mit 0:X gegen HG Hemau/Beratzhausen gewertet.
Beide Spiele der gemischten D-Jugend beim letzten Saisonturnier am Samstag (21. März) im ESV-Bunker gegen SG Neutraubling-Regensburg und ATSV Kelheim wurden wegen Nichtantretens der Tangrintler mit 0:X gegen HG Hemau/Beratzhausen gewertet.
Vorschau: Nachdem die restlichen HG-Teams die Handball-Saison 2025/26 bereits abgeschlossen haben, muss lediglich noch die Damenmannschaft der HG Hemau/Beratzhausen am Samstag (28. März) zum letzten Saisonspiel um 17 Uhr beim Bezirksliga-Meister FC Neunburg v.W. antreten.
Hemau (ko). Zum Saisonabschluss organisieren die Handballerinnen und Handballer der HG Hemau/Beratzhausen in Zusammenarbeit mit dem Handball-Förderverein und dem HG-Fanclub am Sonntag, den 19. April 2026 noch ein richtiges Top-Event in der Tangrintelhalle. Um unsere Abteilungen auch öffentlich wieder bekannter zu machen, beteiligen sich die Tangrintler Handballer am Spendenprojekt "Franzi", ein Forschungszentrum für Kinderonkologie, Herz und seltene Erkrankungen. Der Reinerlös und die Spenden dieses Tages gehen vollständig an dieses Projekt im Rahmen der Regensburger Benefizgala. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen! Nur als Gemeinschaft können wir das stemmen! Jeder wird gebraucht! Wir veranstalten einen internen Handball-Spieltag.
Ein gestohlener Brautstrauß und die Auslöse des jungen Familienvaters und ehemaligen Spielers unseres legendären HG-Expresses waren der
Anlass, ein Spiel zu Gunsten von FRANZI zu veranstalten. FRANZI ist der neue Spendenzweck des Regensburger Weihnachtssingen 2026 und den möchten
wir mit dieser Veranstaltung gerne unterstützen.
Mit FRANZI entsteht am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ein interdisziplinäres Forschungszentrum, das drei hochspezialisierte medizinische
Bereiche unter einem Dach vereint. Das Zentrum für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER), die Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und
Stammzelltransplantation (PHOS) sowie das Universitäre Herzzentrum Regensburg (UHR).
Beginn ist um 13 Uhr mit einem Spiel unserer Minimannschaften und Jugendlichen, ab 14 Uhr dann eine Begegnung unserer Damen mit Ehemaligen und zum Abschluss ab 16 Uhr gibt es ein Match von ehemaligen Spielern des HG-Express gegen die aktuelle erste Herrenmannschaft HG Jura, um auch die Wette unseres Bräutigams einzulösen. Armin Wolf - "die Sportstimme Ostbayerns" und ein begeisterter Unterstützer der Aktion FRANZI – hat seinen Besuch bereits angekündigt.
Der Eintritt ist frei, für Kaffee und Kuchen, Essen vom Grill und Getränke ist gesorgt. Die Handballfamilie der HG Hemau/Beratzhausen stellt sich vor. Feiert mit uns wenn es heißt - Handballtore für die Krebsforschung. An diesem Tag wollen wir uns von unserer besten Seite zeigen – helft uns dabei, unsere Abteilung so richtig toll zu präsentieren und ganz nebenbei noch Handball zu schauen. Wir hoffen und freuen uns auf viele Zuschauer und Handball-Freunde.
Hemau (tu) Zwei grundverschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer im hitzigen Abstiegskampf der Kreisliga 2 in Lupburg. Während in den ersten 45 Minuten die Gäste aus Hemau den Gegner kontrollierten, gut im Griff hatten und mit einer 1:0 Führung in die Pause gingen, kippte die Partie nach Seitenwechsel zu Gunsten der Platzherren
Die TV-Mannschaft ließ nun alle guten Eigenschaften vermissen, kein Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen, einfach aufgehört zum Fußballspielen. Für die TV-Fans wäre es besser gewesen, sie hätten zu diesem Zeitpunkt die Heimreise angetreten, dann wäre ihnen der schwache Auftritt erspart geblieben. Nach dieser enttäuschenden Niederlage schwinden die Chancen auf den Ligaerhalt für den TV Hemau, der nun auf einem direkten Abstiegsplatz steht. --Dabei begann die vom Trainerduo Hosse/Schuster auf einigen Positionen umgestellte TV-Elf vielversprechend. Vom Anstoß weg auf Ballsicherung bedacht hielt man den Gastgeber auf Distanz. Seine erste Bewährungsprobe bestand der erstmals zwischen den Pfosten stehende Jugendtorwart Fynn Dlapka im Hemauer Tor, als er im kurzen Eck stark abwehrte.
ann kamen die TV-Spieler nach einem Eckball zu einer Torchance und wenig später zur Führung. Simon Schels verwandelte einen Flankenball von rechts direkt von der Strafraumgrenze, sein Flachschuss sprang vom Innenpfosten (18.Minute) zum 1:0 über die Torlinie. Lupburg machte in der Folge etwas mehr Druck, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Kurz vor der Pause hatte Hemau noch eine Freistoßchance in guter Position, die jedoch nicht genutzt wurde.
Unerklärlicher Leistungsabfall nach Seitenwechsel
Warum die Hemauer Spieler nun völlig den Faden verloren bleibt ein Rätsel. Sicher verstärkten die Gastgeber den Druck und drängten auf den Ausgleich,
aber mit mehr Zweikampfstärke wie vor der Pause wäre man nicht so leicht auf die Verliererstraße geraten. Zur allgemeinen Verunsicherung trugen auch einige strittige Schiedsrichterentscheidungen bei, wie beim Elfmeterpfiff (54.Min.). Eigentlich war der Ball schon geklärt und außerhalb des Strafraums, doch der SR zeigte wegen Klammerns auf den 11m-Punkt, hier hatte der junge TV-Keeper keine Abwehrchance. Ermutigt durch das 1:1 setzten die Lupburger nach und nutzten die Unsicherheit im TV-Team jeweils nach einem Eckball zu zwei weiteren Treffern (57./62.) und erhöhten auf 3:1. In der hektischen und kämferischen Auseinandersetzung der beiden Kellerkinder musste zuerst ein SV-Spieler (70.) mit Gelb/Rot und danach Georg Garpenko (79.) mit der Roten Karte wegen groben Foulspiels vom Platz. Da Hemau bei den wenigen Versuchen nichts mehr gelang, konterte Lupburg die aufgerückte TV-Abwehr aus und vollendete (91.) zum 4:1 Endstand. Verständlich die Reaktionen nach Spielende, ein Lupburger Zuschauer meinte zum spannenden Abstiegskampf: "Hier spielte Not gegen Elend" und Michael Schels brachte es verärgert und enttäuscht auf den Punkt: "Wie kann man nur so blöd sein und das Spiel so aus der Hand geben, wir führen 1:0 und dann sowas!"--Für Hemau spielten: Fynn Dlapka, Mohammad Hajani, Alexander Berner, Michael Schels, Alexander Garpenko, Simon Schels, Maxi Hölzl, Andreas Richnowski, Aurelius Günther, Patrick Henning (ab 64. Julius Schneider), Georg Garpenko (ab 40. Andrij Dejak, ab 73. Garpenko zurück).
Berechtigte Kritik kam von Abteilungsleiter Markus Penzkofer:
"Mir als ehemaligem Fußballer geht es nicht in den Kopf, was vor einem so wichtigen Spiel wichtiger sein kann als eine vernünftige Trainingswoche.
Hier fehlt es einfach an der Einstellung! Wenn wir so weitermachen, spielen wir halt Relegation oder gehen direkt wieder in die Kreisklasse! Man kann
immer argumentieren, ob der Aufstieg nicht wieder zu früh gekommen ist. Aber wenn ich schon in der Kreisliga bin, sollte man doch alles dafür tun, um
dort zu bleiben. Unsere Trainer tun es nämlich auch!"
Hemau (tu) Vor vorentscheidenden Spielen steht der TV Hemau in den kommenden Wochen. Zwei direkte Gegner aus der Abstiegszone sind die nächsten Hürden, die es zu nehmen gilt, um den Ligaerhalt zu erreichen.
Kommenden Sonntag 15.15 Uhr tritt der 11. TV Hemau (16 Punkte) beim 14. SV Lupburg (13) an, der zwei Nachholspiele hat, und da Boden gut machen kann. Im direkten Vergleich der letzten Spiele gegeneinander hat Lupburg die Nase vorn, für den SV Lupburg gab es 4 Siege, bei einem Unentschieden und einer Niederlage. Beim Hinspiel der laufenden Saison trennte man sich in Hemau 1:1, davor unterlag die TV-Elf in der Aufstiegsrelegation mit 0:3 gegen Lupburg.
Hemau kassierte deutlich mehr Gegentore (48) gegenüber Lupburg (36). Deshalb wird sich die Hemauer Mannschaft gewaltig anstrengen müssen, um beim Kellerduell in Lupburg etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen. Hinten sicher stehen und nichts zulassen und vorne torgefährlicher auftreten, sollte die Marschroute sein. Ein Auswärtssieg wäre im Abstiegskampf sehr wichtig, damit der Abstand zum Tabellenende etwas größer wird.