Wissenstest der Jugendfeuerwehr Hemau

Hemau (ko). Mit guten Ergebnissen legten 15 Jugendliche der Stützpunktfeuerwehr Hemau am Dienstag (16. November) einen Wissenstest im Schulungs- und Lehrsaal des Feuerwehrzentrums der Stadt Hemau an der Wittelsbacher Straße ab.

Jakob Eichenseher, Sophia Eichenseher, Elias Gabler, Paul Listl, Pascal Meier, Maximilian Richter, Theresa Sturm, Dailosx Tetzlaff, Julian Ziegaus und Kilian Ziegaus. Die Ausbilder waren Jugendwartin Heidi Ziegaus und Jugendwart Anton Richter. Die Abnahme erfolgte durch Kreisbrandmeister Dieter Eichenseher.

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Landkreis Regensburg setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Regensburg (RL). Jeden dritten Tag wird eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet (Statistik Bundeskriminalamt, 2020). Betroffen sind Frauen aller sozialer Schichten. Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Mädchen weltweit – so auch in Stadt und Landkreis Regensburg.

Frauen und Männer aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport der Region haben sich daran beteiligt. Sie positionieren sich mit ihrem Gesicht und einem persönlichen Statement gegen Gewalt an Frauen.

Ziel der Initiative ist, von Gewalt betroffene Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen. Gleichzeitig geht es darum, die Gesellschaft – Bekannte, Verwandte oder Kolleginnen und Kollegen – für das Thema zu sensibilisieren und Betroffene aktiv zu unterstützen. Denn „Gewalt an Frauen und Mädchen ist keine Privatangelegenheit“, so Landrätin Tanja Schweiger, die sich an der Plakataktion beteiligt. „Es ist Aufgabe aller, die Opfer nicht alleine zu lassen.“

Die Plakatausstellung ist ab ab sofort bis zum 31. Januar 2022 zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Landratsamt Regensburg zu besichtigen: täglich von 8 bis 12 Uhr sowie Montag und Dienstag von 13 bis 15.30 Uhr und am Donnerstag von 13 bis 17.30 Uhr. Außerdem sind ausgewählte Teilbereiche der Ausstellung unter anderem in der VHS Regensburger Land e.V. sowie in Schulen in Stadt und Landkreis zu sehen. Auf der Webseite des Landkreises Regensburg landkreis-regensburg.de/gewalt-gegen-frauen/ sind die Beteiligten sowie Hilfsangebote bei Gewalt zu finden. Die Notfallkarte mit den wichtigsten Telefonnummern kann bei der Gleichstellungsstelle kostenfrei bestellt werden.

Bild Landrätin Tanja Schweiger und die Gleichstellungsbeauftrage Silvia Siegler hissen die Fahne anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen. Foto: Petula Hermansky
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Mehr Mitbestimmung für 3.500 Beschäftigte im Lebensmittel- und Gastgewerbe gefordert

Gewerkschaft NGG warnt vor Behinderung der Betriebsratswahlen im Landkreis Regensburg

Mehr Demokratie hinterm Werkstor: Beschäftigte, die sich im Landkreis Regensburg über schlechte Arbeitsbedingungen ärgern, sollen sich stärker um ihre Interessen kümmern – und die Vorbereitung der Betriebsratswahlen im kommenden Jahr unterstützen.

März 2022. Getreu dem Motto „Haste keinen, wähl Dir einen!“ können Belegschaften, die keinen Betriebsrat haben, jederzeit die Wahl einleiten.

Dabei gelten neue Regeln: Das in diesem Jahr eingeführte Betriebsrätemodernisierungsgesetz stärkt die Position der Beschäftigten. „Wer eine Betriebsratswahl vorbereitet, ist nun noch besser geschützt. Außerdem erhalten Betriebsräte bei Themen wie dem mobilen Arbeiten, der betrieblichen Weiterbildung und Künstlicher Intelligenz mehr Mitsprache“, erklärt Reißfelder. Von der automatisierten Warenbestellung in der Backwarenfabrik bis hin zur Software-Schulung von Hotelangestellten – bei vielen Umstellungen am Arbeitsplatz könnten die Interessenvertreter jetzt mehr mitreden, so die NGG.

Dabei nutze die Mitbestimmung auch den Unternehmen: Nach einer Studie der Hans-Böckler- Stiftung sind Firmen mit Betriebsrat durchschnittlich 18 Prozent produktiver als Unternehmen, bei denen es diese Mitbestimmung am Arbeitsplatz nicht gibt. Der Grund: Arbeitnehmervertretungen erkennen Probleme im Arbeitsalltag schneller und sorgen für einen besseren Austausch zwischen Belegschaft und Management. „Sich für die Belegschaft zu engagieren, sich um Probleme zu kümmern und bei Konflikten im Kollegium oder beim Streit mit dem Chef zu vermitteln, das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Es ist ein Einsatz für mehr Zusammenhalt im Unternehmen, der nicht zuletzt auch noch Spaß macht“, so Gewerkschafter Reißfelder.

„In puncto Mitbestimmung muss mehr getan werden. Die Politik hat zwar einige Hürden für die Betriebsratswahl abgebaut. Aber es kommt auch auf die Beschäftigten an, ihr gutes Recht wahrzunehmen“, betont Reißfelder.

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Alois Schmidt 30 Jahre SKK-Vorsitzender

Hörmannsdorf (ko). Zur Jahreshauptversammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Hörmannsdorf begrüßte Vorsitzender Alois Schmidt am Vorabend des Volkstrauertages die anwesenden Mitglieder im Vereinslokal Gasthaus Rödl und dankte allen fürs Kommen.

Alois Schmidt, Kassier Hubert Paulus, Beisitzer Anton Walter, Josef Rödl, Josef Achhammer, Karlheinz Meyer, Bernhard Zollbrecht und Albert Stigler (neu), Kassenprüfer Johann Zitzelsberger und Josef Geitner.

In seinen Grußworten überbrachte Richard Preis die Grüße des Kreis- und Bezirksverbandes, bedankte sich bei allen, die wieder ein Amt übernommen haben und wünsche dem Verein für die kommende Zeit alles erdenklich Gute. Es sei nicht immer selbstverständlich, dass Wahlen so schnell und problemlos ablaufen. Preis appellierte auch an die Frauen, der SKK beizutreten, was bei manchen Vereinen schon der Fall sei.

Vorschau und Hinweis

Bei der Vorschau auf das kommende Vereinsjahr gab der Vorsitzende folgende Termine bekannt, sofern diese auch durchgeführt werden können: 4. Dezember 2021 Barbaraschießen in Hemau, 15. Mai 2022 Marienwallfahrt in Beratzhausen, 18. Juni 2022 Landesversammlung in Deggendorf und die Frühjahrsverbandstagung 2022 soll in Wischenhofen abgehalten werden.

Die 80-seitige Broschüre der seit 60 Jahren im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Marienwallfahrt in Beratzhausen wurde vorgestellt, mit dem Hinweis, dass diese beim Kreisgeschäftsführer Alfons Kollmer käuflich zu erwerben sei.

Zum Ende der Versammlung bedankte sich der wiedergewählte Vorsitzende bei allen, die die Kameradschaft unterstützen und ihre Zeit im Sinne des Vereins opfern, was heutzutage nicht immer selbstverständlich sei. „In Treue fest“ schloss Vorsitzender Alois Schmidt die Jahresversammlung 2021 und leitete zum gemütlichen Teil über.

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Traditionen halten zusammen

SMP spendet für Caritas-Ausbildungsprojekt

Tina Rosenhammer, Stellvertretung des Kelheimer Caritas-Vorstands Hubert König, machte sich Anfang Februar auf den Weg nach Neustadt. Ihr Ziel war SMP – der mit etwa 2.200 Mitarbeitern größte Arbeitgeber in Neustadt und Teilezulieferer für die Automobilindustrie.

Deswegen hat die lange währende Tradition für Rosenhammer eine große Bedeutung.

Auch für dieses Ausbildungsjahr konnte die Carida erneut Ausbildungsplätze anbieten. Dabei werden den Jugendlichen viele Fähigkeiten mit auf den Weg gegeben – handelt es sich im Grunde um eine ganz normale Ausbildung. Außerdem bekommen die Auszubildenden viel vom „sozialen Miteinander“ mit. Durch die Carida haben sie einen engen Kontakt zu psychisch Kranken und sozial benachteiligten Menschen. Die Caritas bietet somit den Jugendlichen auch ein wenig Lehrstoff in Toleranz, Gleichheit und Vielfältigkeit.

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Den Verstorbenen gedenken

Abschiedsgottesdienst für Angehörige

Die Caritas-Sozialstation Bad Abbach lädt alle Angehörigen verstorbener Patienten zu einem Gedenkgottesdienst ein.

von Krankheit und Hilfsbedürftigkeit entstehen sehr gute und fast freundschaftliche Beziehungen zu den Pflegern der Caritas Kelheim, die sich für ihre Schützlinge engagieren. Da darf der letzte Abschied mit den Familien, Freunden und weiteren Angehörigen nicht fehlen.

Bild Gemeinsam an die Verstorbenen denken. Foto: pixel2013, Pixabay
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